Deutschordensherrschaft Hohenfels (Bestand)
Show full title
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS DS 33 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv (Dep. 39) >> Domänenarchiv Hohenzollern-Sigmaringen >> Erworbene weltliche Herrschaften, säkularisierte Klöster und Stifte >> Geistliche Herrschaften und Stifte
1. März 1336-1876
Überlieferungsgeschichte
Vorbericht:
Über die ältere Geschichte Hohenfels enthält die Abteilung Herrschaft Hohenfels sehr spärliches Material. Noch zu Ende des 14. Jahrhunderts findet sich das adelige Geschlecht derer von Hohenfels als Inhaber der gleichnamigen Herrschaft. Wann die Herren von Hohenfels in Besitz der Herrschaft gelangten und wann sie ausstarben, darüber gibt das hier befindliche Material keinen Aufschluss. Die älteste hierhin bezügliche Urkunde ist vom 18. Juni 1344 (cf. Rubrik 78,26) und wurde durch Konrad von Hohenfels von der neuen Hohenfels ausgestellt. Auch 1393 sind Burkhard und Walter von Hohenfels, gemäß einer Notiz über die Stiftung des Klosters zu Sipplingen (cf. Rubrik 78,19), noch in Besitz der Herrschaft Hohenfels. Dieselbe ging dann kurz nachher in Besitz der Herren von Jungingen über, und lt. Urkunde vom 30. November 1441 (cf. Rubrik 75,22), teilen sich die Gebrüder Wolfgang ud Burkhard von Jungingen in die von ihren Eltern vererbte Herrschaft Alt- und Neu-Hohenfels. Mit Beginn des 16. Jahrhunderts ging dann (cf. Rubrik 75,23) die Herrschaft Hohenfels, lt. Kaufbrief vom 3. Oktober 1506, in Besitz der Deutschordens-Kommende Altshausen über, bei der sie bis zum Jahr 1806 blieb, wo durch die Rheinische Bundesakte die Kommenden des Deutschen Ritterordens Achberg und Hohenfels an das Haus Hohenzollern-Sigmaringen fielen.
Das vorliegende Repertorium ist nach Rubriken auf Grund der Hofkammerlichen Registraturordnung veranlagt. Die verzeichneten Akten und Urkunden wurden von dem f[ürstlichen] Archivar E[ugen] Schnell geordnet. Die Anlage dieses Repertoriums geschah durch den Unterzeichneten [Karl Theodor Zingeler]. Über den Inhalt des Repertoriums gibt das beigefügte Register Aufschluss.
Sigmaringen im Januar 1882.
[Gez.] Dr. Zingeler
Archiv-Assessor
Inhalt und Bewertung
Im Frühjahr 2016 wurden die Titelaufnahmen des Findbuchs im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel durch Frau Yvonne Arras digitalisiert.
Vorbericht:
Über die ältere Geschichte Hohenfels enthält die Abteilung Herrschaft Hohenfels sehr spärliches Material. Noch zu Ende des 14. Jahrhunderts findet sich das adelige Geschlecht derer von Hohenfels als Inhaber der gleichnamigen Herrschaft. Wann die Herren von Hohenfels in Besitz der Herrschaft gelangten und wann sie ausstarben, darüber gibt das hier befindliche Material keinen Aufschluss. Die älteste hierhin bezügliche Urkunde ist vom 18. Juni 1344 (cf. Rubrik 78,26) und wurde durch Konrad von Hohenfels von der neuen Hohenfels ausgestellt. Auch 1393 sind Burkhard und Walter von Hohenfels, gemäß einer Notiz über die Stiftung des Klosters zu Sipplingen (cf. Rubrik 78,19), noch in Besitz der Herrschaft Hohenfels. Dieselbe ging dann kurz nachher in Besitz der Herren von Jungingen über, und lt. Urkunde vom 30. November 1441 (cf. Rubrik 75,22), teilen sich die Gebrüder Wolfgang ud Burkhard von Jungingen in die von ihren Eltern vererbte Herrschaft Alt- und Neu-Hohenfels. Mit Beginn des 16. Jahrhunderts ging dann (cf. Rubrik 75,23) die Herrschaft Hohenfels, lt. Kaufbrief vom 3. Oktober 1506, in Besitz der Deutschordens-Kommende Altshausen über, bei der sie bis zum Jahr 1806 blieb, wo durch die Rheinische Bundesakte die Kommenden des Deutschen Ritterordens Achberg und Hohenfels an das Haus Hohenzollern-Sigmaringen fielen.
Das vorliegende Repertorium ist nach Rubriken auf Grund der Hofkammerlichen Registraturordnung veranlagt. Die verzeichneten Akten und Urkunden wurden von dem f[ürstlichen] Archivar E[ugen] Schnell geordnet. Die Anlage dieses Repertoriums geschah durch den Unterzeichneten [Karl Theodor Zingeler]. Über den Inhalt des Repertoriums gibt das beigefügte Register Aufschluss.
Sigmaringen im Januar 1882.
[Gez.] Dr. Zingeler
Archiv-Assessor
Inhalt und Bewertung
Im Frühjahr 2016 wurden die Titelaufnahmen des Findbuchs im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel durch Frau Yvonne Arras digitalisiert.
286 Urkunden, 193 Akten und Bände (6,3 lfd.m)
Bestand
Hohenfels KN; Deutschordensherrschaft
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 8:37 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv (Dep. 39) (Archival tectonics)
- Domänenarchiv Hohenzollern-Sigmaringen (Archival tectonics)
- Erworbene weltliche Herrschaften, säkularisierte Klöster und Stifte (Archival tectonics)
- Geistliche Herrschaften und Stifte (Archival tectonics)
- Deutschordensherrschaft Hohenfels (Archival holding)