Der lange Weg zum großen Fest - Villingen-Schwenningen und 1000 Jahre Marktrecht als Marketinginstrument
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/002 D993103/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/002 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1999
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1999 >> Februar 1999
Sonntag, 21. Februar 1999
Das ganze Jahr 1999 über feiert die Stadt Villingen-Schwenningen das 1000-jährige Jubiläum des Markt-, Münz- und Zollrechts. Am 29.03.999 hatte der damalige Kaiser Otto III. dem Grafen Bertold, einem Vorfahr der Zähringer, für seinen Flecken Villingen dieses Privileg verliehen. Es war das erste Mal in der Geschichte, daß eine solche Auszeichnung an einen weltlichen Herrscher vergeben wurde, zuvor hatten sie nur Bischöfe und Äbte erhalten. Das Marktrecht war die Voraussetzung für die Blüte der Stadt Villingen in den folgenden Jahrhunderten.
Mit rund 200 Veranstaltungen - der großen Sonderausstellung "Menschen-Mächte-Märkte - Schwaben vor 1000 Jahren und das Villinger Marktrecht", einer Festwoche, Konzerten, Theater- und Operettenaufführungen - wird das Jubiläum in Villingen-Schwenningen gefeiert. 4,5 Millionen DM beträgt der Etat für das Spektakel, und das in einer Zeit, wo gerade erst das Regierungspräsidium die Finanzschwäche der Stadt bemängelt hat. Doch Villingen-Schwenningens Oberbürgermeister Manfred Matusza mißt der 1000-Jahr-Feier große Bedeutung bei: Sie soll überregional das Image der Stadt positiv prägen, soll investitionsfreudige Unternehmer und Touristen in Scharen anlocken.
Ob diese Rechnung aufgehen kann, welche historische Bedeutung das Marktrecht hatte, welche Events die Besucher erwarten und was die Villingen-Schwenninger selbst über die 1000-Jahr-Feier denken - diesen Fragen geht SWR-Redakteur Klaus Peter Karger nach.
Mit rund 200 Veranstaltungen - der großen Sonderausstellung "Menschen-Mächte-Märkte - Schwaben vor 1000 Jahren und das Villinger Marktrecht", einer Festwoche, Konzerten, Theater- und Operettenaufführungen - wird das Jubiläum in Villingen-Schwenningen gefeiert. 4,5 Millionen DM beträgt der Etat für das Spektakel, und das in einer Zeit, wo gerade erst das Regierungspräsidium die Finanzschwäche der Stadt bemängelt hat. Doch Villingen-Schwenningens Oberbürgermeister Manfred Matusza mißt der 1000-Jahr-Feier große Bedeutung bei: Sie soll überregional das Image der Stadt positiv prägen, soll investitionsfreudige Unternehmer und Touristen in Scharen anlocken.
Ob diese Rechnung aufgehen kann, welche historische Bedeutung das Marktrecht hatte, welche Events die Besucher erwarten und was die Villingen-Schwenninger selbst über die 1000-Jahr-Feier denken - diesen Fragen geht SWR-Redakteur Klaus Peter Karger nach.
SWR 1
0:26:00; 0'26
Audio-Visuelle Medien
Hundertmark, Annegret
Müller, Herbert
Scheu, Dieter
Winterhalter, Klaus
Zeiner, Manfred
Villingen : Villingen-Schwenningen VS
Ausstellungen; Menschen, Mächte, Märkte
Fest
Jubiläum: 1000 Jahre Marktrecht Villingen-Schwenningen
Reisen: Tourismus
Werbung
Wirtschaftsunternehmen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
17.01.4202, 00:06 MEZ
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