Regierung Eutin: Privilegien
Vollständigen Titel anzeigen
LASH, Abt. 260 Nr. 642
Abt. 260 Regierung Eutin: Regierung Eutin
Abt. 260 Regierung Eutin: Regierung Eutin >> 1 Bestände außerhalb der Alten und der Neuen Registratur >> 1.4 Verwaltungssachen >> 1.4.5 Privilegiensachen
1723-1742
Enthält: Weißbäckeramt zu Eutin wider die Witwe des verstorbenen Heinrich Ölrich wegen Backverbots, ohne Jahr. Privilegium für den Tischler Otto Böcken wider die Ordnung die Tischleramtes, mehr Gesellen zu halten, 1723. Leineweber Johann Brass wegen Konsens, 1723. Anfrage aus Hamburg wegen Lehrmöglichkeit für einen Lehrknaben zur Erlernung des Malzens und Brauens von Weißbier, 1725. Ratsverwandter Paul Stahl wegen Essigbrauerei, 1726. Goldschmied Anthon Behrens zu Eutin wegen Konservierung des verstorbenen Goldschmieds v. Acken Privilegs, 1727. Schuster Hans Friedrich Hertschelt "wegen einer von denen vacanten Privilegia denen Freymeisterschaften des Schuster-Amtes", 1728. Altfrauen-Mädchen Anna Margreht Bramers, die den Schustergesellen David Düver heiraten will wegen Aufnahme in das Schusteramt, 1729. Maria Elisabeth Koch, Witwe des 1729 verstorbenen Kupferschmieds Steffan Koch, wegen Erlassung des Rekognitionsgeldes für das Jahr 1728. Christina Köhn, Witwe des Schusteramtsmeisters Johann Köhn, wegen Konservierung des Amtes für ihre Kinder, 1742
Verzeichnung
1723-1729, 1742
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:56 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Landesteil Lübeck bis 1937 (Tektonik)
- Abt. 260 Regierung Eutin (Tektonik)
- Abt. 260 Regierung Eutin (Bestand)
- 1 Bestände außerhalb der Alten und der Neuen Registratur (Gliederung)
- 1.4 Verwaltungssachen (Gliederung)
- 1.4.5 Privilegiensachen (Gliederung)