Scherl, August (Verlagsgeschichte). [Scherl, August; Leopold Ullstein; Rudolf Mosse]. Zeitungsartikel: "Berliner Zeitbilder. Zeitungskönige - Väter und Söhne. von John Meckerton-Berlin.". - Presse: "Deutsche Journalpost". 58. Jg. Nr. 18/19 vom 18. Februar 1930. Berlin-Wilmersdorf, [2 Blatt]
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BPH, Rep. 192 Nl Zimmermann, E., Nr. 111
BPH, Rep. 192 Nl Zimmermann, E. Zimmermann, Eugen (Dep.)
Zimmermann, Eugen (Dep.) >> 07 Presse: Zeitungsartikel aus Wissenschaft, Politik, Kultur >> 07.01 Personen des öffentlichen Lebens A - Z >> 07.01.01 (1915-1952; 2002-2003)
18.2.1930
Enthält:
- Aufstieg und Verlagsentwicklung von August Scherl, Leopold Ullstein und Rudolf Mosse [Ruben Moses] im Berliner Zeitungswesen
- Scherl-Verlag: [1883 Verlagsgründung,
1914 Rückzug Scherls, 1916 Bildung einer Aktiengesellschaft unter Hugenbergs Oberleitung (August Scherl G.m.b.H.)]
- 1883 "Berliner Lokal-Anzeiger", 1898 "Die Woche" (illustrierte Zeitschrift), 1900 "Tag" u. a.
- Private Familiengeschichte des August Scherl (2. Ehefrau Therese Scherl, seine Kinder aus zwei Ehen)
- Ullstein-Verlag: [1877 Gründung des Ullstein- Verlages, seit 1921 Aktiengesellschaft]
- Aufmachung der "Berliner Zeitung" (später "B. Z. am Mittag"), Herausgabe der "Morgenpost", Aufkauf des "Deutschen Blattes" und Zusammenlegung mit der bisherigen "Abendpost" zur "Berliner Allgemeinen Zeitung", Aufkauf der "Vossischen Zeitung",
"Berliner Illustrierte Zeitung" und verschiedene Magazine: "Uhu", "Koralle" u. a.
- Mosse-Verlag: [1867 Eröffnung eines Annoncenbüros durch den Kaufmann Ruben Moses (genannt Rudolf Mosse), Eröffnung einer Mossestiftung]
- 1872 Gründung des "Berliner Tageblatt", 1889 "Berliner Morgenzeitung" u. a.
Enthält auch:
- Geschichte des Zeitungswesens in Berlin
- Rückständiges Berliner Zeitungswesen bis zum Deutsch-Französischen Kriege 1870/71
- Umschwung auf dem Zeitungsmarkt ab 1874 mit dem Fall der Zensur und des Zeitungsstempels, in Verbindung mit dem rapiden Wachstum der Hauptstadt des Deutschen Reiches
- Führende Zeitungsblätter in Berlin:
- "Kreuzzeitung" (unter Bismarcks Mitarbeit), das Botschafterorgan "Die Post" [für Hof, Adel und die so genannte gute Gesellschaft]
- "Hayde-Spenersche Zeitung" (später "Vossische Zeitung" - die "Tante Voß")[für das wohlhabende Bürgertum"]
- die fortschrittliche "Volkszeitung", die liberale "Alte Heldsche Zeitung" (spätere "Staatsbürger Zeitung") [für den Mittelstand]
- zwei Börsenblätter (seit Mitte der 60er Jahre) [für das Händlertum]
- "Intelligenzblatt" [für die Arbeiter]
- Aufstieg und Verlagsentwicklung von August Scherl, Leopold Ullstein und Rudolf Mosse [Ruben Moses] im Berliner Zeitungswesen
- Scherl-Verlag: [1883 Verlagsgründung,
1914 Rückzug Scherls, 1916 Bildung einer Aktiengesellschaft unter Hugenbergs Oberleitung (August Scherl G.m.b.H.)]
- 1883 "Berliner Lokal-Anzeiger", 1898 "Die Woche" (illustrierte Zeitschrift), 1900 "Tag" u. a.
- Private Familiengeschichte des August Scherl (2. Ehefrau Therese Scherl, seine Kinder aus zwei Ehen)
- Ullstein-Verlag: [1877 Gründung des Ullstein- Verlages, seit 1921 Aktiengesellschaft]
- Aufmachung der "Berliner Zeitung" (später "B. Z. am Mittag"), Herausgabe der "Morgenpost", Aufkauf des "Deutschen Blattes" und Zusammenlegung mit der bisherigen "Abendpost" zur "Berliner Allgemeinen Zeitung", Aufkauf der "Vossischen Zeitung",
"Berliner Illustrierte Zeitung" und verschiedene Magazine: "Uhu", "Koralle" u. a.
- Mosse-Verlag: [1867 Eröffnung eines Annoncenbüros durch den Kaufmann Ruben Moses (genannt Rudolf Mosse), Eröffnung einer Mossestiftung]
- 1872 Gründung des "Berliner Tageblatt", 1889 "Berliner Morgenzeitung" u. a.
Enthält auch:
- Geschichte des Zeitungswesens in Berlin
- Rückständiges Berliner Zeitungswesen bis zum Deutsch-Französischen Kriege 1870/71
- Umschwung auf dem Zeitungsmarkt ab 1874 mit dem Fall der Zensur und des Zeitungsstempels, in Verbindung mit dem rapiden Wachstum der Hauptstadt des Deutschen Reiches
- Führende Zeitungsblätter in Berlin:
- "Kreuzzeitung" (unter Bismarcks Mitarbeit), das Botschafterorgan "Die Post" [für Hof, Adel und die so genannte gute Gesellschaft]
- "Hayde-Spenersche Zeitung" (später "Vossische Zeitung" - die "Tante Voß")[für das wohlhabende Bürgertum"]
- die fortschrittliche "Volkszeitung", die liberale "Alte Heldsche Zeitung" (spätere "Staatsbürger Zeitung") [für den Mittelstand]
- zwei Börsenblätter (seit Mitte der 60er Jahre) [für das Händlertum]
- "Intelligenzblatt" [für die Arbeiter]
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:32 MESZ
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