Die Brüder und Grafen Adolf XII., Erich, Otto III., Heinrich und Anton von Holstein-Pinneberg bekunden, dass sie Bürgermeistern und Rat der Stadt Hamburg gestattet haben, zum Nutzen der Stadt eine Landwehr von der Pepermölenbek bis in die Alster und dazu an der ihnen bequemsten Stelle eine Mühle anzulegen und zu diesem Zweck in ihren Gebiet zu graben und zu stauen ohne ihrer, ihrer Vögte, Amtleute und Untersassen Hinderung, doch vorbehaltlich ihrer Herrschaft Gerichtsbarkeit. d.d. na godes bort verteynn hundert in deme seven unde sestigesten yare, amme hilghen daghe Martini episcopi.
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Die Brüder und Grafen Adolf XII., Erich, Otto III., Heinrich und Anton von Holstein-Pinneberg bekunden, dass sie Bürgermeistern und Rat der Stadt Hamburg gestattet haben, zum Nutzen der Stadt eine Landwehr von der Pepermölenbek bis in die Alster und dazu an der ihnen bequemsten Stelle eine Mühle anzulegen und zu diesem Zweck in ihren Gebiet zu graben und zu stauen ohne ihrer, ihrer Vögte, Amtleute und Untersassen Hinderung, doch vorbehaltlich ihrer Herrschaft Gerichtsbarkeit. d.d. na godes bort verteynn hundert in deme seven unde sestigesten yare, amme hilghen daghe Martini episcopi.
LASH, Urk.-Abt. 3 Nr. 393
Gem. Archiv Cap. XXVII Nr. 23
Urk.-Abt. 3 Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg: Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg
Urk.-Abt. 3 Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg: Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg >> 1 Urkunden
1467
Enthält: Wenig jüngere Abschrift, Papier, Niederdeutsch Rückvermerk: Copia van der Lantwere uppe pepermolen beke.
Verzeichnung
1467 November 11
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:53 MEZ