Katholische Kirchensachen
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A 26, Nr. 418
A 26 - Allgemeine Kirchenakten
A 26 - Allgemeine Kirchenakten >> III. Kirchensachen >> 11. Konfessionelles
1618-1846
Enthält:
1) Pastoration der Evangelischen in katholischen Orten, 1618-1846
- a) Zwiefalten: Gefangenschaft des Mönchs M Joh. Thomas Metzler um seines evang. Glaubens willen, 1618-1623
- b) Unterweissach: Verbot der geistlichen Versorgung der Evangelischen in Ebersberg durch den Edelmann Jer. Volmar Schenk von Winterstetten. Bau einer kath. Kirche auf dem Ebersberg, 1656.1732
- c) Döffingen: Pastoration der Evangelischen am kath. Hochzeitskultus, 1697
- d) Weiler bei Hornberg: Teilnahme der Evangelischen am kath. Hochzeitskultus, 1697
- e) Schiltach: Erlaubnis für die Filialisten im evang. Lehengericht, kath. Dienstboten halten zu dürfen, 1727
- f) Riedlingen: Verbot der Religionsausübug für d. ev. Feldprediger Joh. G. Wüst durch den Obersten Grafen von Althan, 1735
- g) Großengstingen: Pastoration der Evangelischen, 1759
- h) Sundhausen: Die den ev. württ. Untertanen zugemutete Mitbegehung der kath. Feiertage, 1768, Qu. 1-2
- i) Wäschenbeuren: Freundliches Verhalten der Katholiken zu einer sterbenden ev. Frau, 1783, Qu. 1-4
- k) Weil der Stadt: Kirchl. Verhältnisse der Evangelischen, 1822
- l) Westgartshausen: Zulassung eines Katholiken zur ev. Feier des hl. Abendmahls, 1846
2) Begräbnis von Katholiken, 1669-1802
- a) Sindelfingen: Öffentl. Leichenbegängnis der kath. Anna Amalie Chalue, 1669
- b) Vörbach bei Tumlingen: Begräbnis der kath. Mutter des evang. Hans Philip Seeger in Waldach, 1670
- c) Oberensingen (Miliz): Begräbnis der Ehefrau des Oberstleutnants Wolff, 1713
- d) Begräbnis des Kapitäns Südland, Stuttgart, 1715
- e) Grosses Trauergefolge bei der Beerdigung des kath. Zimmergesellen Jos. Eiselen in Stuttgart, 1715
- f) Backnang: Begräbnis des kath. Hauptmanns Kieser, 1746, Qu. 1-2
- g) Oberboihingen: Leichenpredigt für die Gattin des kath. Hauptmanns Knecht, 1753
- h) Täferrot: Begräbnis der Katholiken, 1785-1802
- i) Unteröwisheim; Lussheim, Oberriexingen, Tübingen, Stuttgart, Heubach: Begräbnis der Katholiken, 1785-1802
- k) Feierliche Beerdigung des auf Mehrstetter Markung erfrorenen kath. Husaren Joh. Leichtlen von Magolsheim, 1788, Qu. 1-6
3) Kath. Privatgottesdienst während der Kurzeit in Wildbad, Teinach und Liebenzell. Allgemeines und einzelne Fälle, 1679-1744
- a) Kath. Privatgottesdienst in den Bädern, allg., 1720
- b) Wildbad: Erlaubnis zum kath. Privatgottesdienst für den Herzog von Lothringen, 1679; Abt von Münchrot überschreitet die Lizenz für:
#- Frau von Rassler und Frau von Schönau, 1740
#-Graf von Fugger, Freiherr von Osterberg und Gräfin von Welschberg, 1744
- c) Teinach: Erlaubnis zu kath. Privatgottesdienst für die Frau Fürstin zu Hohenzollern, 1690
# - Gräfin von Vellsperg beruft einen Kapuziner von Weil der Stadt, 1736
# - für Domherr von Berga
- d) Liebenzell: Erlaubnis zu kath. Privatgottesdienst für Baron von Hornstein, 1738 für Karl-Dietrich von Gemmingen, 1742-43
1) Pastoration der Evangelischen in katholischen Orten, 1618-1846
- a) Zwiefalten: Gefangenschaft des Mönchs M Joh. Thomas Metzler um seines evang. Glaubens willen, 1618-1623
- b) Unterweissach: Verbot der geistlichen Versorgung der Evangelischen in Ebersberg durch den Edelmann Jer. Volmar Schenk von Winterstetten. Bau einer kath. Kirche auf dem Ebersberg, 1656.1732
- c) Döffingen: Pastoration der Evangelischen am kath. Hochzeitskultus, 1697
- d) Weiler bei Hornberg: Teilnahme der Evangelischen am kath. Hochzeitskultus, 1697
- e) Schiltach: Erlaubnis für die Filialisten im evang. Lehengericht, kath. Dienstboten halten zu dürfen, 1727
- f) Riedlingen: Verbot der Religionsausübug für d. ev. Feldprediger Joh. G. Wüst durch den Obersten Grafen von Althan, 1735
- g) Großengstingen: Pastoration der Evangelischen, 1759
- h) Sundhausen: Die den ev. württ. Untertanen zugemutete Mitbegehung der kath. Feiertage, 1768, Qu. 1-2
- i) Wäschenbeuren: Freundliches Verhalten der Katholiken zu einer sterbenden ev. Frau, 1783, Qu. 1-4
- k) Weil der Stadt: Kirchl. Verhältnisse der Evangelischen, 1822
- l) Westgartshausen: Zulassung eines Katholiken zur ev. Feier des hl. Abendmahls, 1846
2) Begräbnis von Katholiken, 1669-1802
- a) Sindelfingen: Öffentl. Leichenbegängnis der kath. Anna Amalie Chalue, 1669
- b) Vörbach bei Tumlingen: Begräbnis der kath. Mutter des evang. Hans Philip Seeger in Waldach, 1670
- c) Oberensingen (Miliz): Begräbnis der Ehefrau des Oberstleutnants Wolff, 1713
- d) Begräbnis des Kapitäns Südland, Stuttgart, 1715
- e) Grosses Trauergefolge bei der Beerdigung des kath. Zimmergesellen Jos. Eiselen in Stuttgart, 1715
- f) Backnang: Begräbnis des kath. Hauptmanns Kieser, 1746, Qu. 1-2
- g) Oberboihingen: Leichenpredigt für die Gattin des kath. Hauptmanns Knecht, 1753
- h) Täferrot: Begräbnis der Katholiken, 1785-1802
- i) Unteröwisheim; Lussheim, Oberriexingen, Tübingen, Stuttgart, Heubach: Begräbnis der Katholiken, 1785-1802
- k) Feierliche Beerdigung des auf Mehrstetter Markung erfrorenen kath. Husaren Joh. Leichtlen von Magolsheim, 1788, Qu. 1-6
3) Kath. Privatgottesdienst während der Kurzeit in Wildbad, Teinach und Liebenzell. Allgemeines und einzelne Fälle, 1679-1744
- a) Kath. Privatgottesdienst in den Bädern, allg., 1720
- b) Wildbad: Erlaubnis zum kath. Privatgottesdienst für den Herzog von Lothringen, 1679; Abt von Münchrot überschreitet die Lizenz für:
#- Frau von Rassler und Frau von Schönau, 1740
#-Graf von Fugger, Freiherr von Osterberg und Gräfin von Welschberg, 1744
- c) Teinach: Erlaubnis zu kath. Privatgottesdienst für die Frau Fürstin zu Hohenzollern, 1690
# - Gräfin von Vellsperg beruft einen Kapuziner von Weil der Stadt, 1736
# - für Domherr von Berga
- d) Liebenzell: Erlaubnis zu kath. Privatgottesdienst für Baron von Hornstein, 1738 für Karl-Dietrich von Gemmingen, 1742-43
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:19 MESZ