Informationen und Anweisungen an den Stuttgarter Stadtdirektor von Mayer betr. verdächtige Personen und deren Überwachung
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 146 Bü 8501
E 146 (alt) = E 146/2 Bund 1965/2
C.07.49
Politische Verhältnisse
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 146 Ministerium des Innern III
Ministerium des Innern III >> 118. Politische Verhältnisse >> 118.07 Handakten des Staatsministers Freiherr von Linden und verschiedene kleinere Akten
1851-1860
Enthält u. a.: Protokoll über das Verhör von Julius Schaffhauser, Kork, 28. November 1851 (Abschrift); Protokoll der Visitation des Oberamts Sulz vom 11. - 24. September 1851 (Abschrift); Bericht des Majors von Bayer über die 7. Sitzung der Militärkommission in Frankfurt am 2. März 1853; Untersuchung gegen den Turnverein in Geislingen; Publikationen des Priesters Johannes Ronge
Darin: Inhaltsverzeichnis des Aktenbundes E 146 Bü 1965
Darin: Inhaltsverzeichnis des Aktenbundes E 146 Bü 1965
1 Bü
Archivale
Bayer, von; Major
Mayer, von; Stadtdirektor von Stuttgart
Schaffhauser, Julius; Soldat aus Rottweil
Frankfurt am Main F; Militärkommission
Geislingen an der Steige GP; Turnverein
Kork : Kehl OG
Sulz am Neckar RW; Oberamt, Visitation
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Kabinett, Geheimer Rat, Ministerien 1806-1945 (Tektonik)
- Ministerium des Innern/Innenministerium (Tektonik)
- Ministerium des Innern, I bis IV (Tektonik)
- Ministerium des Innern III (Bestand)
- 118. Politische Verhältnisse (Gliederung)
- 118.07 Handakten des Staatsministers Freiherr von Linden und verschiedene kleinere Akten (Gliederung)