Akten des Landgrafen Wilhelm, des Hofmarschalls Wilhelm v. Schachten und des Sekretärs Simon Bing, auch einmal gemeinsam mit Margarete v.d. Saale: Briefwechsel mit dem Landgrafen Philipp auf Tafeln, Bings und Schachtens (Dabei ein Schreiben des Burkhard v. Boineburg an Schachten d.d. 1550 Mai 18, worin er um Überlassung Ratzenbergs für den kaiserlichen Dienst bittet.) untereinander, mit Johann v. Ratzenberg, Notizen von diesem. Abschrift einer Tafel des Landgrafen Philipp an Hans Rommel, Relationen Ratzenbergs und Rommels, Plan von Mecheln, Relation wegen des Fluchtversuchs, Protokoll über einen zu Zapfenburg gehaltenen Rat. Versicherungsbrief für die Befreier. Briefwechsel mit Kraft Georg v. Boineburg, Einladung zum Tage in Zapfenburg. Aufzeichnungen über die Beschaffung der Pferde und die Einrichtung der Posten. Schreiben des Konrad Breidenstein. Relation (ob hierher gehörig?)
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Akten des Landgrafen Wilhelm, des Hofmarschalls Wilhelm v. Schachten und des Sekretärs Simon Bing, auch einmal gemeinsam mit Margarete v.d. Saale: Briefwechsel mit dem Landgrafen Philipp auf Tafeln, Bings und Schachtens (Dabei ein Schreiben des Burkhard v. Boineburg an Schachten d.d. 1550 Mai 18, worin er um Überlassung Ratzenbergs für den kaiserlichen Dienst bittet.) untereinander, mit Johann v. Ratzenberg, Notizen von diesem. Abschrift einer Tafel des Landgrafen Philipp an Hans Rommel, Relationen Ratzenbergs und Rommels, Plan von Mecheln, Relation wegen des Fluchtversuchs, Protokoll über einen zu Zapfenburg gehaltenen Rat. Versicherungsbrief für die Befreier. Briefwechsel mit Kraft Georg v. Boineburg, Einladung zum Tage in Zapfenburg. Aufzeichnungen über die Beschaffung der Pferde und die Einrichtung der Posten. Schreiben des Konrad Breidenstein. Relation (ob hierher gehörig?)
3, 1035
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.25 Gefangenschaft Philipps und Bündnisverhandlungen
November 1549 - Januar 1551
Enthält: 1549 November, Dezember. Anweisung des Landgrafen, nur im äußersten Falle durch ein Bündnis mit Sachsen und Frankreich gegen den Kaiser, zunächst nur durch die Einmahnung, seine Befreiung zu erwirken. Hoffnungen wegen des Todes des Papstes. Befehl, das an den Deutschmeister, Mainz und Nassau zu zahlende Geld zurückzuhalten und zurückzulegen. Verfügung, daß Wilhelm v. Schachten beim Tode des Statthalters in Kassel an dessen Stelle treten und Georg v.d. Malsburg dann Marschall werden soll. Prozesse mit Mainz und Nassau. Verproviantierung und Besetzung von Ziegenhain. Absicht der Vertrauten, eine Botschaft an Frankreich zu schicken. Anweisungen, was eine abzusendende Botschaft der beiden Kurfürsten und der hessischen Landstände beim Kaiser vorbringen soll. Wiederholte Grüße an Margarete v.d. Saale in dem ganzen Briefwechsel, ebenso Anweisungen wegen der Jagd
Enthält: 1550 Januar, Februar. Simon Bing im wiederlöslichen Besitz des Sensensteins. Anweisungen wegen der Gesandtschaft an den kaiserlichen Hof. Zeitungen. Anordnung über das Einmahnen. Almosenspenden in Hessen für die Erledigung des Landgrafen. Der Sekretär des Deutschmeisters beim Landgrafen. Zurückbehaltung der für den Deutschmeister und Nassau bestimmten Gelder. Besorgnis des Landgrafen, in ein festes Schloß oder übers Meer gebracht zu werden. Franz Cramm im Auftrage des Kurfürsten Moritz beim Landgrafen. Familiäres an Margarete v.d. Saale
Enthält: Undatiert. Von Ratzenberg ausgearbeiteter Befreiungsplan
Enthält: 1550 April. Mahnung Philipps an Schachten und Bing zum Eifer gegenüber seinen Befehlen unter Zusicherung seiner dankbaren Huld. Ein Dorf als Gnadengeschenk an Johann Rau zu Pfandbesitz. Übermittlung von Nachrichten durch Eisermann. Bitte um 3000 Gulden. Anweisungen betr. Ratzenberg, Hans Rommel und Bruch, ferner wegen der beabsichtigten Haft der eingemahnten Kurfürsten in Ziegenhain. Austeilung von Almosen durch Hermann Ungefug. Bevorstehende Überführung des Landgrafen in das feste Schloß Genappe
Enthält: Mai. Reise Schachtens und Bings zum Kurfürsten Moritz zur Einmahnung. Kursächsisch-brandenburgische Gesandtschaft bei König Ferdinand mit der Anzeige, daß die Kurfürsten bei Fortdauer der Gefangenschaft den Reichstag nicht besuchen könnten. Bestellung Klaus Berners neben Ratzenberg zu dem 'Nebenwerk'. (Über die Ende 1549 erwogenen Befreiungspläne s. unten Nr. 1038) Wachsabdruck. Reise Eberts v. Bruch zum Kurfürsten Moritz. Bedenken der Räte, Johann Rau das Dorf Witteisberg zu geben. Übersendung von Schlüsseln
Enthält: Juni. Geplantes, aber nicht ausgeführtes Unternehmen Ratzenbergs in hessischem Auftrage in der Gegend von Worms und Speyer. Auftrag zu Verhandlungen mit dem Kurfürsten Moritz für den Fall des Gelingens des Fluchtplans. Kennzeichen zur Unterscheidung der aufrichtigen Meinung des Landgrafen von etwa erzwungenen Briefen. Zeitung. Bitte um Absendung Ratzenbergs und Rommels
Enthält: Juli. Verzögerung der Ankunft Ratzenbergs in Kassel durch eine Verhandlung mit dem Herzog August von Sachsen. Schwierigkeiten einer Verproviantierung Ziegenhains auf längere Zeit. Abreise Ratzenbergs und Rommels in die Niederlande. Verbringung Margaretes v.d. Saale und des Landgrafen Wilhelm an einen sicheren Ort. Verhandlungen mit Frankreich. Anordnungen des Landgrafen Philipp für den Fall des Gelingens des Fluchtplans: Befestigung von Kassel, Rheinfels und Spangenberg. Verbot reformatorischer Schriften durch den Kaiser in den Niederlanden. Bericht Ratzenbergs und Rommels über die Schwierigkeiten des Planes, den Landgrafen aus dem Garten in Mecheln zu entführen. Infolgedessen Abmahnen Bings von dem Fluchtplan. Reise Bings und Schachtens auf dringendes Ersuchen zum Kurfürsten Moritz. Hoffnung auf eine bessere Antwort Frankreichs an Sachsen, wie an Landgraf Wilhelm
Enthält: August. Salzwerk in Sooden. Angebot Frankreichs, den Landgrafen Wilhelm aufzunehmen. Haupthoffnung gesetzt auf die Einforderung, ihre Rechtfertigung gegen den Kaiser und Verteidigung gegen diesen mit Hilfe Englands (durch Vermittlung Bucers) und Dänemarks. Verbringung des Landgrafen Wilhelm event. nach Bremen oder in eine andere Stadt, Vorschläge, Margarete v.d. Saale in Sicherheit zu bringen. Drängen des Landgrafen Philipp auf Ausführung des Fluchtplans
Enthält: Anfertigung von Schlüsseln. Schwendi als kaiserlicher Gesandter in Kassel. Schachten und Bing beim Kurfürsten Moritz. Dessen entschlossene Haltung und Verhandlungen mit Frankreich. Die Herzöge Heinrich und Erich vor der Stadt Braunschweig. Bevorstehende Verhandlungen zur Befreiung auf dem Reichstag in Augsburg. Krankheit des Kaisers. Auftrag und Vollmacht des Landgrafen Philipp für Rommel, Pferde und Leute zu bestellen
Enthält: September. Tod Granvellas. Nähere Darlegung des Fluchtplans und endgiltiger Befehl, Hans Rommel, Ratzenberg, Daniel v. Hatzfeld, Rolshausen u.a. dazu abzufertigen. Almosenspende. Ablehnung Philipps, sich zur Flucht eines Schiffes zu bedienen. Beratung über den Entführungsplan im Beisein des Landgrafen Wilhelm, Schachtens, des Heinz v. Lüder, Daniels v. Hatzfeld, Friedrichs v. Rolshausen, Hans Rommels, Balzers v. Jossa und des Knechts gen. der lange Wilhelm mit dem Ergebnis, daß der Plan nahezu unmöglich gelingen könne. Wiederholtes Drängen des Landgrafen zur Ausführung. Anordnungen über Besserung des hessischen Gefängniswesens und zur Einschränkung der Wilddieberei. Mitteilung des negativen Ausgangs der Beratungen über den Befreiungsplan an den Landgrafen. Bekanntwerden des Fluchtplans
Enthält: Oktober. Verharren Philipps auf der Ausführung des Plans. Verdächtiges Verhalten des als Mittelsperson dienenden Jungen. Auskundschaftung des Weges von Mecheln bis in die Heimat. Abermalige Beratung über den Fluchtplan mit demselben Ergebnis in Zapfenburg, an der außer den früheren noch Christoph Hülsing und Hans Nid teilnehmen. Lehen des verstorbenen Hennig v. Scholley. Beharren des Landgrafen auf dem Fluchtplan. Seine Klage bei der Mitteilung von der Unausführbarkeit des Fluchtplans. Nachrichten von Magdeburg. Truppenwerbungen des Kurfürsten Moritz und Mecklenburgs. Gewalttätigkeiten des Herzogs Erich von Braunschweig. Zeitung. Warnung Philipps vor zu großem Vertrauen auf den Kurfürsten Moritz
Enthält: November, Dezember. Einmahnung der Kurfürsten und Forderung von Geiseln. Wiederholte Aufforderung des Landgrafen, seine Befreier zu senden. Abermalige mehrtägige vergebliche Verhandlung mit den für die Befreiung Bestimmten. Ein neuer Plan. Rechtfertigung wegen des Schmalkaldischen Krieges, insbesondere der Haltung gegenüber dem ehemaligen Kurfürsten von Sachsen, die auch gedruckt werden soll. Sammlung von Kriegsvolk im Stift Verden. Verfügung wegen des Forstgelds. Bestimmung Kurts von Biedenkopf (Breidenstein) und Hans Rommels zur Ausführung des neuen Planes. Anweisungen des Landgrafen dazu. Vorausschickung des Leibhundes. Abmahnen, mit dem Plan auf Klaus Berner zu warten. Reise Bings und Schachtens nach Sachsen. Letzte Vorbereitungen des Plans, Schadlosbrief für Kurt von Biedenkopf und Wilhelm v. Schachten. Mitteilung des Landgrafen über seine Absicht zu fliehen an alle Räte und vertrauten Diener. Letztwillige Verfügungen und Anordnungen für den Fall seines Todes. Besondere Anweisungen an den Landgrafen Wilhelm betr. Nassau, Margarete v.d. Saale, die Verheiratung Wilhelms, das Begräbnis des Landgrafen, Wilhelms Geschwister, Religion, Landesverwaltung, die Testamente, die Einmahnung der Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg und das Verhalten gegen den Kaiser. Mißlingen des Fluchtversuchs nach Rommels Bericht. Verzeichnis der Schiffe in Marburg
Enthält: 1551 Januar. Nachrichten Kurt Breidensteins aus den Niederlanden von dem Fluchtversuch und dem Schicksal der Befreier
Enthält: 1550 Januar, Februar. Simon Bing im wiederlöslichen Besitz des Sensensteins. Anweisungen wegen der Gesandtschaft an den kaiserlichen Hof. Zeitungen. Anordnung über das Einmahnen. Almosenspenden in Hessen für die Erledigung des Landgrafen. Der Sekretär des Deutschmeisters beim Landgrafen. Zurückbehaltung der für den Deutschmeister und Nassau bestimmten Gelder. Besorgnis des Landgrafen, in ein festes Schloß oder übers Meer gebracht zu werden. Franz Cramm im Auftrage des Kurfürsten Moritz beim Landgrafen. Familiäres an Margarete v.d. Saale
Enthält: Undatiert. Von Ratzenberg ausgearbeiteter Befreiungsplan
Enthält: 1550 April. Mahnung Philipps an Schachten und Bing zum Eifer gegenüber seinen Befehlen unter Zusicherung seiner dankbaren Huld. Ein Dorf als Gnadengeschenk an Johann Rau zu Pfandbesitz. Übermittlung von Nachrichten durch Eisermann. Bitte um 3000 Gulden. Anweisungen betr. Ratzenberg, Hans Rommel und Bruch, ferner wegen der beabsichtigten Haft der eingemahnten Kurfürsten in Ziegenhain. Austeilung von Almosen durch Hermann Ungefug. Bevorstehende Überführung des Landgrafen in das feste Schloß Genappe
Enthält: Mai. Reise Schachtens und Bings zum Kurfürsten Moritz zur Einmahnung. Kursächsisch-brandenburgische Gesandtschaft bei König Ferdinand mit der Anzeige, daß die Kurfürsten bei Fortdauer der Gefangenschaft den Reichstag nicht besuchen könnten. Bestellung Klaus Berners neben Ratzenberg zu dem 'Nebenwerk'. (Über die Ende 1549 erwogenen Befreiungspläne s. unten Nr. 1038) Wachsabdruck. Reise Eberts v. Bruch zum Kurfürsten Moritz. Bedenken der Räte, Johann Rau das Dorf Witteisberg zu geben. Übersendung von Schlüsseln
Enthält: Juni. Geplantes, aber nicht ausgeführtes Unternehmen Ratzenbergs in hessischem Auftrage in der Gegend von Worms und Speyer. Auftrag zu Verhandlungen mit dem Kurfürsten Moritz für den Fall des Gelingens des Fluchtplans. Kennzeichen zur Unterscheidung der aufrichtigen Meinung des Landgrafen von etwa erzwungenen Briefen. Zeitung. Bitte um Absendung Ratzenbergs und Rommels
Enthält: Juli. Verzögerung der Ankunft Ratzenbergs in Kassel durch eine Verhandlung mit dem Herzog August von Sachsen. Schwierigkeiten einer Verproviantierung Ziegenhains auf längere Zeit. Abreise Ratzenbergs und Rommels in die Niederlande. Verbringung Margaretes v.d. Saale und des Landgrafen Wilhelm an einen sicheren Ort. Verhandlungen mit Frankreich. Anordnungen des Landgrafen Philipp für den Fall des Gelingens des Fluchtplans: Befestigung von Kassel, Rheinfels und Spangenberg. Verbot reformatorischer Schriften durch den Kaiser in den Niederlanden. Bericht Ratzenbergs und Rommels über die Schwierigkeiten des Planes, den Landgrafen aus dem Garten in Mecheln zu entführen. Infolgedessen Abmahnen Bings von dem Fluchtplan. Reise Bings und Schachtens auf dringendes Ersuchen zum Kurfürsten Moritz. Hoffnung auf eine bessere Antwort Frankreichs an Sachsen, wie an Landgraf Wilhelm
Enthält: August. Salzwerk in Sooden. Angebot Frankreichs, den Landgrafen Wilhelm aufzunehmen. Haupthoffnung gesetzt auf die Einforderung, ihre Rechtfertigung gegen den Kaiser und Verteidigung gegen diesen mit Hilfe Englands (durch Vermittlung Bucers) und Dänemarks. Verbringung des Landgrafen Wilhelm event. nach Bremen oder in eine andere Stadt, Vorschläge, Margarete v.d. Saale in Sicherheit zu bringen. Drängen des Landgrafen Philipp auf Ausführung des Fluchtplans
Enthält: Anfertigung von Schlüsseln. Schwendi als kaiserlicher Gesandter in Kassel. Schachten und Bing beim Kurfürsten Moritz. Dessen entschlossene Haltung und Verhandlungen mit Frankreich. Die Herzöge Heinrich und Erich vor der Stadt Braunschweig. Bevorstehende Verhandlungen zur Befreiung auf dem Reichstag in Augsburg. Krankheit des Kaisers. Auftrag und Vollmacht des Landgrafen Philipp für Rommel, Pferde und Leute zu bestellen
Enthält: September. Tod Granvellas. Nähere Darlegung des Fluchtplans und endgiltiger Befehl, Hans Rommel, Ratzenberg, Daniel v. Hatzfeld, Rolshausen u.a. dazu abzufertigen. Almosenspende. Ablehnung Philipps, sich zur Flucht eines Schiffes zu bedienen. Beratung über den Entführungsplan im Beisein des Landgrafen Wilhelm, Schachtens, des Heinz v. Lüder, Daniels v. Hatzfeld, Friedrichs v. Rolshausen, Hans Rommels, Balzers v. Jossa und des Knechts gen. der lange Wilhelm mit dem Ergebnis, daß der Plan nahezu unmöglich gelingen könne. Wiederholtes Drängen des Landgrafen zur Ausführung. Anordnungen über Besserung des hessischen Gefängniswesens und zur Einschränkung der Wilddieberei. Mitteilung des negativen Ausgangs der Beratungen über den Befreiungsplan an den Landgrafen. Bekanntwerden des Fluchtplans
Enthält: Oktober. Verharren Philipps auf der Ausführung des Plans. Verdächtiges Verhalten des als Mittelsperson dienenden Jungen. Auskundschaftung des Weges von Mecheln bis in die Heimat. Abermalige Beratung über den Fluchtplan mit demselben Ergebnis in Zapfenburg, an der außer den früheren noch Christoph Hülsing und Hans Nid teilnehmen. Lehen des verstorbenen Hennig v. Scholley. Beharren des Landgrafen auf dem Fluchtplan. Seine Klage bei der Mitteilung von der Unausführbarkeit des Fluchtplans. Nachrichten von Magdeburg. Truppenwerbungen des Kurfürsten Moritz und Mecklenburgs. Gewalttätigkeiten des Herzogs Erich von Braunschweig. Zeitung. Warnung Philipps vor zu großem Vertrauen auf den Kurfürsten Moritz
Enthält: November, Dezember. Einmahnung der Kurfürsten und Forderung von Geiseln. Wiederholte Aufforderung des Landgrafen, seine Befreier zu senden. Abermalige mehrtägige vergebliche Verhandlung mit den für die Befreiung Bestimmten. Ein neuer Plan. Rechtfertigung wegen des Schmalkaldischen Krieges, insbesondere der Haltung gegenüber dem ehemaligen Kurfürsten von Sachsen, die auch gedruckt werden soll. Sammlung von Kriegsvolk im Stift Verden. Verfügung wegen des Forstgelds. Bestimmung Kurts von Biedenkopf (Breidenstein) und Hans Rommels zur Ausführung des neuen Planes. Anweisungen des Landgrafen dazu. Vorausschickung des Leibhundes. Abmahnen, mit dem Plan auf Klaus Berner zu warten. Reise Bings und Schachtens nach Sachsen. Letzte Vorbereitungen des Plans, Schadlosbrief für Kurt von Biedenkopf und Wilhelm v. Schachten. Mitteilung des Landgrafen über seine Absicht zu fliehen an alle Räte und vertrauten Diener. Letztwillige Verfügungen und Anordnungen für den Fall seines Todes. Besondere Anweisungen an den Landgrafen Wilhelm betr. Nassau, Margarete v.d. Saale, die Verheiratung Wilhelms, das Begräbnis des Landgrafen, Wilhelms Geschwister, Religion, Landesverwaltung, die Testamente, die Einmahnung der Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg und das Verhalten gegen den Kaiser. Mißlingen des Fluchtversuchs nach Rommels Bericht. Verzeichnis der Schiffe in Marburg
Enthält: 1551 Januar. Nachrichten Kurt Breidensteins aus den Niederlanden von dem Fluchtversuch und dem Schicksal der Befreier
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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