Autographensammlung Engelmann, HHI.94.5036.77
HHI.Handschriftenabteilung-I Handschriftenabteilung I
Handschriftenabteilung I >> Archivalie – Korrespondenz
1832
"Ihr Begehren, mein Verehrter, nach dem cherubinischen Wandersmann ist eines Stillen im Lande würdig, und mit Freuden send' ich Ihnen diesen Boten! Ich habe kein andres, als dieses mir selber zurückgeschenkte Exemplar, das, wie Sie sehen werden, noch allerlei mir besonders werthe Beigaben hat, und das ich Ihnen deshalb bestens empfehle! Lesen Sie nur fleißig darin, so wird Ihnen die weltliche Lust nach dem galanten Sachsen von selbst vergehen, das ich Ihnen auch schon deshalb nicht schicken kann, weil ich es - nicht habe. - Mit den Kirchen und Kapellen ist es ganz richtig, nur pflegen beide nicht dieselben Erbauer zu haben, und wenn Sie jene aufrichten und diese dem Andern überlassen, wird von Ihnen nichts weiter gefordert werden können.
Wir hoffen, Ihr Versprechen des mehreren Mündlichen baldigst erfüllt zu sehen, und verharr' ich hochachtungsvoll und ergebenst Ihr gehorsamster Varnhagen."
Wir hoffen, Ihr Versprechen des mehreren Mündlichen baldigst erfüllt zu sehen, und verharr' ich hochachtungsvoll und ergebenst Ihr gehorsamster Varnhagen."
1 eigenhändiger Brief mit Unterschrift
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
B[erlin] - Absendeort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.11.2025, 11:58 MEZ
Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International