Hans Krafft und Margaretha, seine eheliche Hausfrau, zu Marktheidenfeld verkaufen mit Einwilligung der verwitweten Gräfin Barbara zu Wertheim und ihrer Mitvormünder dem Bernhartten Frideln als Gotteshausmeister zu Wertheim für 20 fl. einen jährlich auf Bartholomaei (24. August) kostenlos zahlbaren Zinz von 1 fl. auf folgende Güter: 1 Morgen Acker am Garschenweg neben Christoffell Rewholtz, 1/2 Morgen Wiesen jenseits des Mains neben Philipsen Kindern, 1/2 Morgen Acker am Eßbicherweg neben denselben, 1/4 Wiesen am Hewsbrun neben Charius Zirckell. Sie verpflichten sich, die Pfänder in 3 Jahren auf Bartholomaei mit 20 fl. zu lösen.
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Hans Krafft und Margaretha, seine eheliche Hausfrau, zu Marktheidenfeld verkaufen mit Einwilligung der verwitweten Gräfin Barbara zu Wertheim und ihrer Mitvormünder dem Bernhartten Frideln als Gotteshausmeister zu Wertheim für 20 fl. einen jährlich auf Bartholomaei (24. August) kostenlos zahlbaren Zinz von 1 fl. auf folgende Güter: 1 Morgen Acker am Garschenweg neben Christoffell Rewholtz, 1/2 Morgen Wiesen jenseits des Mains neben Philipsen Kindern, 1/2 Morgen Acker am Eßbicherweg neben denselben, 1/4 Wiesen am Hewsbrun neben Charius Zirckell. Sie verpflichten sich, die Pfänder in 3 Jahren auf Bartholomaei mit 20 fl. zu lösen.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 13a Lade XVIII Nr. 126
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 13a Pfarrkirche zu Wertheim (Lade XVII-XVIII)
Pfarrkirche zu Wertheim (Lade XVII-XVIII) >> 7. 1541-1590
1543 August 28 (auff dinstag nach sant Bartholomeus des heiligen zwolffbotten tag ... 1543)
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Papier-Siegel
Siegelbeschreibung: 1 Papier-Siegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland