Die Bürgermeister, der Rat, die Schöffen und Bürger der Stadt Fulda bekunden für sich und ihre Erben, dass sie von Heinrich [von Kranlucken], Abt ...
Show full title
495
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1361-1370
1368 September 21
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Nach Cristis gebuert in iare und an tage als vor stet beschrieben
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Bürgermeister, der Rat, die Schöffen und Bürger der Stadt Fulda bekunden für sich und ihre Erben, dass sie von Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, dem Dekan Dietrich und dem Kloster Fulda eine im Folgenden inserierte Urkunde erhalten haben. Sie versichern, alle in der inserierten Urkunde getroffenen Vereinbarungen einzuhalten. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1368 September 21: Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, bekundet, dass er mit Zustimmung des Dekans Dietrich und des Konvents von Fulda wegen baulicher und anderer Missstände in der Stadt Fulda der Stadt und den Bürgern erlaubt, von jedem Fuder Getränk, das in Fulda ausgeschenkt wird, vier Kannen zum Nutzen der Stadt zu verwenden, denn diese vier Kannen waren von Heinrichs Vorgänger [Heinrich von Hohenberg] ausgenommen worden. Ausgenommen von dieser Bestimmung ist Bier. Jedes ausgeschenkte Fuder Bier soll mit der Abgabe belegt werden, die bisher in Fulda auf Bier erhoben wurde. Je mehr Heller eine Stelze Bier einbringt, umso mehr Schilling Heller bringt jedes ausgeschenkte Fuder. Für diese Zugeständnisse haben die Stadt und die Bürger von Fulda 3000 Pfund Heller Fuldaer Währung bezahlt. Abt Heinrich hat das Recht des Wiederkaufs; er kann die 3000 Pfund Heller auch in Gulden, Silber, Tournosen oder einer anderen Währung, wie sie in Fulda üblich ist, zurückzahlen. In diesem Fall sollen wieder die alten Maße gelten. An der Verhandlung haben haben teilgenommen (geteidingit): Ritter Dietrich von Witzleben; Simon von Schlitz (Slitse) von Haselstein (Huesilstain); Ritter Johann von Ebersberg; Reinhard von Haun (Huene). Siegelankündigung des Abtes Heinrich, des Dekans Dietrich mit dem Konvent von Fulda und des Ritters Dietrich von Witzleben. (Nach Cristis gebuert drytzenhundert iar in dem acht und sechtzigisten iare an Donristage vor sent Mauricien tage). (siehe Abbildungen: Vorderseite, [[jpg:hstam/Urk. 75/Urk. 75 R...
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Stadt Fulda]
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 107v, 108r
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Bürgermeister, der Rat, die Schöffen und Bürger der Stadt Fulda bekunden für sich und ihre Erben, dass sie von Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, dem Dekan Dietrich und dem Kloster Fulda eine im Folgenden inserierte Urkunde erhalten haben. Sie versichern, alle in der inserierten Urkunde getroffenen Vereinbarungen einzuhalten. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1368 September 21: Heinrich [von Kranlucken], Abt von Fulda, bekundet, dass er mit Zustimmung des Dekans Dietrich und des Konvents von Fulda wegen baulicher und anderer Missstände in der Stadt Fulda der Stadt und den Bürgern erlaubt, von jedem Fuder Getränk, das in Fulda ausgeschenkt wird, vier Kannen zum Nutzen der Stadt zu verwenden, denn diese vier Kannen waren von Heinrichs Vorgänger [Heinrich von Hohenberg] ausgenommen worden. Ausgenommen von dieser Bestimmung ist Bier. Jedes ausgeschenkte Fuder Bier soll mit der Abgabe belegt werden, die bisher in Fulda auf Bier erhoben wurde. Je mehr Heller eine Stelze Bier einbringt, umso mehr Schilling Heller bringt jedes ausgeschenkte Fuder. Für diese Zugeständnisse haben die Stadt und die Bürger von Fulda 3000 Pfund Heller Fuldaer Währung bezahlt. Abt Heinrich hat das Recht des Wiederkaufs; er kann die 3000 Pfund Heller auch in Gulden, Silber, Tournosen oder einer anderen Währung, wie sie in Fulda üblich ist, zurückzahlen. In diesem Fall sollen wieder die alten Maße gelten. An der Verhandlung haben haben teilgenommen (geteidingit): Ritter Dietrich von Witzleben; Simon von Schlitz (Slitse) von Haselstein (Huesilstain); Ritter Johann von Ebersberg; Reinhard von Haun (Huene). Siegelankündigung des Abtes Heinrich, des Dekans Dietrich mit dem Konvent von Fulda und des Ritters Dietrich von Witzleben. (Nach Cristis gebuert drytzenhundert iar in dem acht und sechtzigisten iare an Donristage vor sent Mauricien tage). (siehe Abbildungen: Vorderseite, [[jpg:hstam/Urk. 75/Urk. 75 R...
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Stadt Fulda]
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 107v, 108r
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.06.2025, 9:13 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Archival tectonics)
- Urkunden (Archival tectonics)
- Geistliches und weltliches Territorium Fulda (Archival tectonics)
- Reichsabteiliches / Stiftisches Archiv (Archival tectonics)
- Reichsabteiliches / Stiftisches Archiv: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] (Archival holding)
- Reichsabtei, Stift (Classification)
- 1361-1370 (Classification)
Attribution 4.0 International