Rep. 115 Geschenkesammlung (Bestand)
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Rep. 115
Universitätsarchiv Regensburg (Archivtektonik) >> Bestände UAR >> Sammlungen
Bemerkungen: Pertinenzbestand aus lagerungstechnischen Gründen. Vorwort Bestandsgeschichte Der Ursprung der Sammlung ist unbekannt. Die Geschenke wurden anfänglich vermutlich im Büro oder im Vorzimmer der jeweiligen Rektoren bzw. Präsidenten aufbewahrt. 2001 sprach Kanzler Zorger von einer "Asservatenkammer". Es handelte sich dabei um zunächst einen, später zwei Metallschränke, die im Raum VW U 1.47 untergebracht waren. Ob die Sammlung vollständig ist, darf berechtigterweise bezweifelt werden. Die Abgabe ist nicht formal geregelt, sondern hängt entscheidend von den Akteuren und ihrer Amtsauffassung ab. So gibt es Lücken aus der Frühzeit, die sich vermutlich auf historische Gründe zurückführen lassen, aber auch aus jüngerer Zeit, wie etwa das fast vollständige Fehlen von Geschenken aus der Zeit von Rektor Strothotte. Ziemlich vollständig hingegen ist die Überlieferung unter Präsident Udo Hebel. Ferner handelt es sich nicht um eine einzige Provenienz (Präsident der Universität Regensburg), sondern der Bestand ist angereichert um einige (wenige) Geschenke beispielsweise aus der Hand von Prorektoren oder den Kanzlern. Dies erklärt die gelegentlich in den Akten anzutreffende terminologische Unklarheit, da der Bestand selbst "Rektorengeschenke", "Geschenkesammlung", "Objektsammlung" u.ä. genannt wird. Archivische Bearbeitung Die Ersterfassung des Bestandes erfolgte im Frühsommer 2007 durch Hilfskräfte in einer Excelliste unter dem Bestandsnamen "Rektorengeschenkesammlung". Damals wurden die Nummern 1-104 erfasst; die weiteren Nummern (105-204) wurden aus unbekannten Gründen nicht erfasst. Im Jahr 2014 wurde eine Bestandsrevision vorgenommen, bei der eine Anzahl Objekte abgingen. Das vorhandene Findmittel (Excelliste) wurde daraufhin erstmals in die Archivsoftware importiert. Aufgrund eines größeren Zuwachses an Objekten erfolgte im Frühjahr 2016 im Vorfeld des 50-jährigen Universitätsjubiläums und des Plans einer kleinen Wechselausstellung vor dem Präsidialbüro, eine erneute Überprüfung, derzufolge weiterhin einige Objekte abgingen. Im April kamen weitere Objekte hinzu, so dass der Bestand 211 Objekte umfasste. Die Bestandsklassifikation ist seit Frühjahr 2016 vergeben. Die Altpräsidenten bzw. Altrektoren Henrich und Zimmer gaben 2016/17 eine Anzahl Geschenke ab. Hinzu kommen Geschenke, die an Kanzler Blomeyer überreicht wurden, die jedoch mehr illustrativ-kuriosen Charakter tragen, denn eine vollständige Sammlung abbilden.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ