Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden, 688
Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1624 Dezember 5
Regest: Johan Westarp und Bernhardt Buschman, Bürgermeister, Henrich Ellinckhaus und Anton Gröne, Kämmerer, sowie der Rat der Stadt Beckum (Beckumb) verkaufen dem Ratsverwandten und Wandschneider Johan Lennep und dessen Frau Catharina in Münster 30 Reichstaler erbliche jährliche Rente zahlbar auf S. Nicolai (Dezember 6) 8 oder 14 Tage davor oder danach für 500 Reichstaler. Die Rente ist zahlbar aus den Stadteinkünften. Bürgen: Jörgen Schmidt mit seinem Haus an der Hühlstraße (Heulstraße) zwischen Häusern Johan Vlaken an der West- und Thonies Harlammer an der Ostseite; Dietherich Schwinde mit seinem Haus am Roggenmarkt zwischen Häusern Witwe Henrich Grothueß an der Süd- und Evert Brandtkampff an der Nordseite; Herman Sutthoff mit seinem Haus an der Weststraße zwischen Häusern Adam Galen an der West- und Christopffer Lange an der Ostseite; Christopffer Lange mit seinem Haus an der Weststraße zwischen Häusern Herman Sutthoff an der West- und Evert Steinhoff an der Ostseite; und Herman Kyman mit seinem Haus an der Hühlstraße (Huilstraße) zwischen Häusern Cordt Steinbeckers an der Ost- und Adrian Koberg an der Westseite. Ablösevorbehalt für die Verkäufer mit halbjährlicher Vorankündigung. Ankündigung von Stadtsekretsiegel und Unterschriften der Bürgen.
2 Kopien durch den Notar Johannes Caspar Manger, 1 Kopie durch den Notar Theodor Struick, 1 Kopie durch Friedrich Wilhelm Höbingh, 1 Kopie durch den Notar Bernhard Dyckman in Münster. Darunter und beiliegend Quittungen über Zahlungen des Erbteils an Clara Elisabeth Schmitz verh. Iskenius von 1720 (vergleiche auch U~734, wo die Ausfertigung transfixiert ist).
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U~688
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U~688
Urkunden
auff abendt Nicolai episcopi
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:52 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland