Ermittlungsverfahren gegen Albert Hartl (*13.11.1904) u.a. wegen der Ermordung von katholischen Geistlichen im Reich und im besetzten Ausland
Vollständigen Titel anzeigen
B Rep. 057-01 Nr. 394
Registratursignatur: B Rep. 057-01 Nr. 1 Js 8/65 (RSHA) HA
B Rep. 057-01 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht - Arbeitsgruppe RSHA
B Rep. 057-01 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht - Arbeitsgruppe RSHA >> 06. Sachkomplex "Anordnung der 'Sonderbehandlung' von Menschen aus dem besetzten Ausland" >> 06.01. Ermittlungsverfahren gegen Albert Hartl u.a. wegen der Tötung von Geistlichen im Reich und im besetzten Ausland [1 Js 8/65 (RSHA)]
(1963) 1965 - 1971
Enthält u.a.: Einleitungsvermerk vom 19. März 1965.- Anzeigen des RA Dr. Robert M.W. Kempner.- Bericht an Sen. Justiz.- Zwischenbericht des Pol.Präs. vom 31. März 1966.- Ermittlungspläne vom 2. Januar 1967, 2. Januar und 18. Juli 1968.- Vermerke über weitere RSHA-Verfahren.- Vermerk über die Auslandsdienstreise der StAe Klingberg, Bilstein und Hölzner vom 17. November bis 6. Dezember 1969 nach Polen.- Bericht über Albert Hartl an das Bundesministerium der Justiz.
Archivale
Band: HA Bd. 1
Bilstein, Lilian
Hartl, Albert
Hölzner, Dietrich
Kempner, Dr. Robert M.W.
Klingberg, Hans-Jürgen
Polen
Bundesministerium der Justiz
Dienstreisen
Ermittlungspläne
Geistliche
Polizeipräsident Berlin
Senator für Justiz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 09:46 MEZ
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- 06. Sachkomplex "Anordnung der 'Sonderbehandlung' von Menschen aus dem besetzten Ausland" (Gliederung)
- 06.01. Ermittlungsverfahren gegen Albert Hartl u.a. wegen der Tötung von Geistlichen im Reich und im besetzten Ausland [1 Js 8/65 (RSHA)] (Gliederung)
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