Felix Heger verzweifelt gesucht - Die lange Hoffnung der Großeltern
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/020 R090024/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/020 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2009
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28. Mai 2009
"Hätten wir unseren Enkel damals nicht gehen lassen sollen? Er hat uns doch spüren lassen, dass etwas nicht stimmt, als sein Vater ihn abholen kam" - Quälende Fragen, die seit drei Jahren das Leben des Ehepaars Johann und Maria Schmitz aus Schwetzingen bestimmen.
Ihr damals knapp dreijähriger Enkel war am 6. Januar 2006 von seinem Vater abgeholt worden. Sieben Wochen später fand der Hund eines Spaziergängers den toten Vater bei Bühlertal im Schwarzwald. Von Felix fehlt seither jede Spur.
In Deutschland galten im vergangenen Jahr 1.730 Kinder und Jugendliche als "dauerhaft vermisst".
Für das Ehepaar Schmitz ist die Suche nach Felix zum bestimmenden Thema ihres Lebens geworden.
Vergangenen Montag, am "Tag des verschwunden Kindes", waren sie auf dem Kinder- und Jugendfestival in Karlsruhe - mit einem Foto, das Felix so zeigt, wie er heute, als Sechsjähriger, aussehen könnte. "Solange nicht seine Leiche gefunden worden ist", sagen die Großeltern, "gehen wir davon aus, dass er noch lebt".
Ihr damals knapp dreijähriger Enkel war am 6. Januar 2006 von seinem Vater abgeholt worden. Sieben Wochen später fand der Hund eines Spaziergängers den toten Vater bei Bühlertal im Schwarzwald. Von Felix fehlt seither jede Spur.
In Deutschland galten im vergangenen Jahr 1.730 Kinder und Jugendliche als "dauerhaft vermisst".
Für das Ehepaar Schmitz ist die Suche nach Felix zum bestimmenden Thema ihres Lebens geworden.
Vergangenen Montag, am "Tag des verschwunden Kindes", waren sie auf dem Kinder- und Jugendfestival in Karlsruhe - mit einem Foto, das Felix so zeigt, wie er heute, als Sechsjähriger, aussehen könnte. "Solange nicht seine Leiche gefunden worden ist", sagen die Großeltern, "gehen wir davon aus, dass er noch lebt".
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Audio-Visuelle Medien
Heger, Felix
Schmitz, Johann
Schmitz, Maria
Kind
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
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