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Graf Walram I. v. Waldeck, Graf Philipp II. v. Nassau-Weilburg, Graf Otto v. Solms-Braunfels und Eberhard III. v. Eppstein-Königstein bekunden geg...
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Urkunden des Großherzoglich-Hessischen Hauses >> 1241 - 1600
1463 Juni 13
Kurköln, Domkapitel
Pergament, mit vier angehängten Siegeln
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: montag nach corporis Cristi
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Walram I. v. Waldeck, Graf Philipp II. v. Nassau-Weilburg, Graf Otto v. Solms-Braunfels und Eberhard III. v. Eppstein-Königstein bekunden gegenüber Dechant und Domkapitel zu Köln, dass Landgraf Hermann von Hessen, Sohn des verstorbenen Landgrafen Ludwig von Hessen, dieser aber Sohn des verstorbenen Landgrafen Hermann II. von Hessen, seines Vaters Mutter Burggräfin Margaretha v. Nürnberg, die Mutter des Vaters seines Vaters Gräfin Anna v. Sponheim, die Mutter der Mutter seines Vaters Markgräfin Anna von Meißen war. Die vier Ahnen waren also v. Hessen, Nürnberg, Sponheim und Meißen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung der Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.