Rent- und Forstamt Löwenstein (mit Stabsamt Sulzbach) (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-Rep. 129
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Freudenbergisches Archiv >> Lokalverwaltung
1225, 1492-1999
Einleitung: Der umfangreiche Löwensteiner Rentamtsbestand wurde 2008 nach scope überführt. In die (unzulängliche) Verzeichnung wurde dabei kaum eingegriffen. Es finden sich widersprüchliche Laufzeitangaben, widersprüchliche Enthält-Vermerke, nicht weiter markierte Vermerke, unklare Provenienzzuweisungen, seltsame Klassifikationszuweisungen. Die Erschließung beruht zum Teil offenbar auf der Übernahme alter Aktentitel. Im Bestand befindet sich auch Schriftgut der Kanzlei (Zentrale, vor allem aus dem 16. und 17. Jahrhundert), vermutlich weil Löwenstein-Wertheimer Grafen teilweise in Löwenstein residierten. Insbesondere bei Unterlagen aus dem späten 16. Jahrhundert (etwa in 6.8: Familiensachen, Differenzen) dürfte es sich kaum um Amtsüberlieferung handeln, dasselbe gilt etwa für Korrespondenzen des Grafen Friedrich Ludwig mit dem Wertheimer Kanzler Jacob Schütz 1635-1647 (Nr.1837) oder Schreiben desselben während seines Aufenthalts in Straßburg 1624-1642 (in Nr. 1963). Man wird vermuten können, dass weitere Überlieferung der Provenienz Kanzlei Friedrich Ludwig im vorliegenden Bestand aufgegangen ist (vgl. etwa Nr. 1349). Im Bestand finden sich auch die Hausverträge von 1597/1611/1621 (Nr. 1527) und verschiedene Verlassenschaftssachen von Angehörigen des Grafenhauses (unter Punkt 6.5). Ebenso finden sich Unterlagen zu Freudenberg am Main und umliegenden Orten, vermutlich weil das Löwensteiner Rent/Forstamt hier zu manchen Zeiten (19. Jh) zuständig war. Bronnbach, im Juni 2008 Dr. Robert Meier Durch eine Akten-Abgabe der Fürstlich Löwenstein-Wertheim-Freudenbergischen Domänenverwaltung im Februar 2014 kamen weitere 101 Akten zum Bestand. Martina Heine
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ