Nachlass Pfleiderer, Rudolf Immanuel Gottlob (Bestand)
Show full title
H Pfleiderer, Rudolf Immanuel Gottlob
>> Handschriften und Nachlässe
1848/1923
Vorwort: Pfleiderer, Rudolf Immanuel Gottlob
Rudolf Gottlob ist am 25. Juli 1841 zu Nagold als Sohn eines Kaufmanns geboren, studierte in Tübingen von 1859 bis 1864, wurde 1867 Hauslehrer bei den Prinzen von Sachsen-Weimar und war von 1868 bis 1873 Stadtvikar in Stuttgart. 1873 machte er eine dreimonatige Studienreise nach Italien und wurde dann Pfarrer in Essingen, Kreis Aalen. 1881 kam er nach Ulm, zunächst als Diakonus an der Dreifaltigkeitskirche und dann, 1883, als Stadtpfarrer an das Ulmer Münster. Unter anderen Ämtern begleitete er dort die Stelle eines Vorstands der von ihm gegründeten Herberge zur Heimat und des Gustav-Adolf-Vereins. Verdient macht er sich vor allen durch seine Forschungen über das Ulmer Münster; zu nennen ist hier insbesondere das 1905 erschienene, reich illustrierte Werk "Das Münster zu Ulm und seine Kunstdenkmale". 1912 ließ er sich - 71jährig - pensionieren und siedelte nach Stuttgart über. Dort widmete er sich ausgiebig seinen literarischen und künstlerischen Studien, entfaltete noch eine reiche Pressetätigkeit, besonders auch am Christlichen Kunstblatt. Er starb nach schwerer Krankheit am 11. November 1917. Ihm wurden zahlreiche hohe Orden verliehen.
Eltern: Immanuel Christoph Pfleiderer, Louise Magdalene geb. Sautter
Ehefrau: Anna geb. Ehrsamm
Rudolf Gottlob ist am 25. Juli 1841 zu Nagold als Sohn eines Kaufmanns geboren, studierte in Tübingen von 1859 bis 1864, wurde 1867 Hauslehrer bei den Prinzen von Sachsen-Weimar und war von 1868 bis 1873 Stadtvikar in Stuttgart. 1873 machte er eine dreimonatige Studienreise nach Italien und wurde dann Pfarrer in Essingen, Kreis Aalen. 1881 kam er nach Ulm, zunächst als Diakonus an der Dreifaltigkeitskirche und dann, 1883, als Stadtpfarrer an das Ulmer Münster. Unter anderen Ämtern begleitete er dort die Stelle eines Vorstands der von ihm gegründeten Herberge zur Heimat und des Gustav-Adolf-Vereins. Verdient macht er sich vor allen durch seine Forschungen über das Ulmer Münster; zu nennen ist hier insbesondere das 1905 erschienene, reich illustrierte Werk "Das Münster zu Ulm und seine Kunstdenkmale". 1912 ließ er sich - 71jährig - pensionieren und siedelte nach Stuttgart über. Dort widmete er sich ausgiebig seinen literarischen und künstlerischen Studien, entfaltete noch eine reiche Pressetätigkeit, besonders auch am Christlichen Kunstblatt. Er starb nach schwerer Krankheit am 11. November 1917. Ihm wurden zahlreiche hohe Orden verliehen.
Eltern: Immanuel Christoph Pfleiderer, Louise Magdalene geb. Sautter
Ehefrau: Anna geb. Ehrsamm
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 12:43 PM CEST