Kloster Wedinghausen / Akten (Bestand)
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A 121
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.1. Kölnisches Westfalen (A) >> 1.1.1. Herzogtum Westfalen >> 1.1.1.2. Stifte und Klöster >> Kloster Wedinghausen
(12.Jh., 1229) 14.Jh.-15.Jh., 1487-1822
Verordnungen (2); Ordensangelegenheiten und geistliches Leben (3); Archiv: Kopiare 15.-18. Jh., 1674 (3); Geschichte und Chronik des Klosters: darin Abtskatalog bis 1643, Verzeichnisse Hüstener und Werler Pfarrer, Verzeichnisse der 1591-1699 und 1642 lebenden Mönche, Katalog der Äbte und Pröpste bis 1650, Katalog der Äbte und Pröpste bis 1755 (2); Stiftungen, Memorien (21); Kirchbau (3); Einkünfte: darin Lagerbücher 15.-18. Jh. (16); Aktiv- und Passivkapitalien (15); Rechnungen und Quittungen (4); Dienstleistungen der Kolonen (3); Güterverwaltung, Dienstleistungen, einzelne Höfe (65); Holzungs-, Mast-, Hude- und Markenrechte, darin Schweinemastregister (57); Mühlensachen (5); Jagd und Fischerei (2); Gerichtswesen (1); Pfarrei Werl (98); Pfarrei Hüsten (12); Kapellen in Arnsberg, Bergstraße, Müschede, Rodentelgen, Herdringen, Mission Ostönnen, Kirchen in Rhynern und Hüsten (11).
Bestandsgeschichte: Stadt Arnsberg (Hochsauerlandkreis); Prämonstratenserkloster, 1173 gegründet, 1803 aufgehoben.
Form und Inhalt: Das Archiv des Klosters Wedinghausen wurde nach der Aufhebung des Klosters am 5. Februar 1803 dem Arnsberger Archivar Dupuis übergeben (Großherzogtum Hessen II A 36). Albert de Boor hat dazu im September 1880 ein Findbuch angelegt (Dienstregistratur B I v Band 1, Seite 96), wobei er die Urkunden und Akten fortlaufend durchgezählt hat. Diese Ordnung wurde bei der Neuverzeichnung nicht mehr beibehalten; Urkunden und Akten haben eigene Signaturen erhalten. Die aus dem Bestand herausgelösten und der Manuskriptensammlung einverleibten Handschriften wurden wieder zum Bestand gelegt. Es handelt sich um folgende Signaturen: Msc. I 209, 210, Msc. VII 5708, 5716, 5737, 5737a, 5766 und 6129.
Verwiesen wird auf ergänzende Akten im Bestand Großherzogtum Hessen (II D 49-53 und 573), Domänenregistratur Arnsberg III A, Herzogtum Westfalen Akten IX 115 Band 1-3 (1769-1801), Msc. II 44, Fot. 190 und 235 sowie auf die Siegelstempelsammlung Nr. 132-137.
Literatur:
Norbert Höing, Wedinghausen [Art.], in: Westfälisches Klosterbuch, hrsg.v. Karl Hengst, Bd. 2, Münster 1994, S. 437-445.
Helmut Richtering, Kloster Wedinghausen. Ein geschichtlicher Abriß. In: Jahrbuch des Vereins für Westfälische Kirchengeschichte 62 (1969), Seite 11-42.
Helmut Richtering, Kloster Wedinghausen. In: Abtei Wedinghausen, Probsteikirche St. Laurentius Arnsberg. Arnsberg 1971.
Franz Ignaz Pieler, Geschichte des Klosters Wedinghausen bei Arnsberg und des dortigen Gymnasiums. Arnsberg 1832.
Karl Tücking, Das Kloster Wedinghausen und das Gymnasium zu Arnsberg. In: Blätter zur näheren Kunde Westfalens 1873, Seite 36ff und 1875 Seite 76ff.
Münster, im März 1987
Helmut Müller.
Das Findbuch wurde im November 2008 in elektronische Form übertragen. Der Index wurde nicht übernommen.
J. Burkardt
Bestandsgeschichte: Stadt Arnsberg (Hochsauerlandkreis); Prämonstratenserkloster, 1173 gegründet, 1803 aufgehoben.
Form und Inhalt: Das Archiv des Klosters Wedinghausen wurde nach der Aufhebung des Klosters am 5. Februar 1803 dem Arnsberger Archivar Dupuis übergeben (Großherzogtum Hessen II A 36). Albert de Boor hat dazu im September 1880 ein Findbuch angelegt (Dienstregistratur B I v Band 1, Seite 96), wobei er die Urkunden und Akten fortlaufend durchgezählt hat. Diese Ordnung wurde bei der Neuverzeichnung nicht mehr beibehalten; Urkunden und Akten haben eigene Signaturen erhalten. Die aus dem Bestand herausgelösten und der Manuskriptensammlung einverleibten Handschriften wurden wieder zum Bestand gelegt. Es handelt sich um folgende Signaturen: Msc. I 209, 210, Msc. VII 5708, 5716, 5737, 5737a, 5766 und 6129.
Verwiesen wird auf ergänzende Akten im Bestand Großherzogtum Hessen (II D 49-53 und 573), Domänenregistratur Arnsberg III A, Herzogtum Westfalen Akten IX 115 Band 1-3 (1769-1801), Msc. II 44, Fot. 190 und 235 sowie auf die Siegelstempelsammlung Nr. 132-137.
Literatur:
Norbert Höing, Wedinghausen [Art.], in: Westfälisches Klosterbuch, hrsg.v. Karl Hengst, Bd. 2, Münster 1994, S. 437-445.
Helmut Richtering, Kloster Wedinghausen. Ein geschichtlicher Abriß. In: Jahrbuch des Vereins für Westfälische Kirchengeschichte 62 (1969), Seite 11-42.
Helmut Richtering, Kloster Wedinghausen. In: Abtei Wedinghausen, Probsteikirche St. Laurentius Arnsberg. Arnsberg 1971.
Franz Ignaz Pieler, Geschichte des Klosters Wedinghausen bei Arnsberg und des dortigen Gymnasiums. Arnsberg 1832.
Karl Tücking, Das Kloster Wedinghausen und das Gymnasium zu Arnsberg. In: Blätter zur näheren Kunde Westfalens 1873, Seite 36ff und 1875 Seite 76ff.
Münster, im März 1987
Helmut Müller.
Das Findbuch wurde im November 2008 in elektronische Form übertragen. Der Index wurde nicht übernommen.
J. Burkardt
323 Akten.
Bestand
German
Norbert Höing, Wedinghausen - Prämonstratenser, in: Westfälisches Klosterbuch, Bd. 2, Münster 1994, S. 437-445.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
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