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Dekanat Wolfgang Stammler
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Enthält u.a.:Ministerial-Verfügungen: Nichtplanmässige Dozenten erhalten 50% Unterrichtszuschlag, Aufteilung des Überschußbetrages, Gebührenerlaß für Austausch-Studenten, Einladungen zur Pariser Kolonialausstellung sollen abgelehnt werden, Unterrichtsgeld für bestimmte Privatdozenten ist nicht zu kürzen, Kürzung der Prüfungsgebühren, Kürzung der Lehrauftragsvergütungen, betr. Zahlung von Dienstbezügen, Stipendium für begabte u. unbemittelte Studenten, Studienreferendare müssen bei Anmeldung Abgangszeugnisse vorlegen, wegen Finanznot des Staates erfolgt keine Wiederbesetzung freiwerdender Beamtenstellen, Kürzung der Privatdozenten-Stipendien, Dienstaufwandsentschädigung aus Prüfungsgebühren, betr. Schneeschuhlehrgänge, Erstellung von Fleißzeugnissen über Leibesübungen möglich, Besetzungssperre für Beamtenstellen aufgehoben, betr. vermehrte Doktorarbeiten über Danziger Probleme, Gebührenordnung SS 1932, Warnung vor Dr. Lutman (Baltisches Institut), Norwegisches Lektorat erhält einmalige Unterstützung für Sprachreise, betr. Lektorengehalt, nach der Pensonierung können Professoren weiter Vorlesungen halten, Lehrgeldzuschlag für Nichtordinarien, Sprengstoffe für Lehrzwecke an Instituten erlaubt, Kürzung des Unterrichtsgeldes, Gebührenerlaß für Studenten des Staatsstipendiums, Kürzung von Stipendien an Privatdozenten, betr. Ausländer Studium, kein Zuschlag zum Unterrichtsgeld für Eremitierte, ohne Nachweis der Dienstunfähigkeit in den Ruhestand, Entsendung einer Vertretung zum 300. Universitätsjubiläum in Dorpat. - Lehrkörper: Ernennung des Privatdozenten Dr. Hans Frebold zum nichtbeamteten a.o. Professor (Geologie / Paläontologie, mehrere Gutachten zu seiner Person), Ernennung des Privatdozenten Dr. Bruno Markwardt zum nichtbeamteten a.o. Professor (deutsche Philologie, Lebenslauf, Gutachten), Angelegenheit zwischen Kollege Krüger und Kollege Backhaus (schriftliche Darlegung beider Seiten), Dr. Backhaus erhält einen Ruf nach Karlsruhe an die Technische Hochschule, Antrag persönliche Ordinarien in planmässige Professuren umzuwandeln (betr. die Kollegen Heller, Seeliger, Lehmann, Fredenhagen, Schmidt, Leick, Curschmann, Jacoby, Bubnoff u. Fricke, Schriftverkehr dazu), Troppenstipendium für Prof. Metzner (Botanik, Reise nach Westindien, Vertretung durch Prof. Leick), Prof. v. Jan erhält einen Ruf nach Leipzig, Prof. Dr. Paul weiterhin wegen Abhaltung von Vorlesungen am Herder-Institut in Riga beurlaubt, Beurlaubung von Prof. Keil für Studienzwecke im Ausland, Urlaubsantrag von Prof. Just wegen Vorlesungen und Studien in Amerika, Privatdozent Dr. Leonhardt wird beauftragt die Mineralogie an der Universität Kiel bis auf weiteres zu vertreten, Beurlaubung von Prof. Stammler (Germanische Philologie) für Abhaltung eines Goethe-Vortrages in Paris und Gastvorlesungen an der Universität London. - Habilitationen: Dr. Theodor Schlomka (Geophysik, Führungszeugnis, Gutachten, venia legendi am 12.12.1931, Lebenslauf), Dr. Clemens Sommer (Kunstgeschichte, Antrag, venia legendi am 11.5.1932, Schriftverkehr), Dr. Erich Boehringer (Archäologie, Gutachten, venia legendi am 11.5.1932, Schriftverkehr). - Sparmaßnahmen: Fragebogen des Ministeriums, Bericht der Philosophischen Fakultät wie sie zu den Sparmaßnahmen beitragen kann, Stellungnahmen der einzelnen Institute u. Seminare, Notlage bei Heizmaterialien an der Universität, Sitzungsprotokoll der Direktoren der naturwissenschaftlichen Institute vom 6.2.1932 wegen Sparmaßnahmen. - Erhrendoktor: Meinhold (anläßlich 70. Geburtstag), Havemann ? (keine Unterlagen dazu). - Schreiben an den Rektor u.a.: Arbeit der Phil. Fakultät für "Pommern" (Auflistung), Prof. Hofmeister und Prof. Seeliger in die Bibliothekskommission gewählt. - Schreiben an den Kurator u.a.: die Fakultät bestätigt keine Kurse veranstaltet zu haben die in den Repetitorien der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät fallen. - Entwurf für die Satzung eines Akademischen Auskunftsamtes an der Universität Greifswald. - Schreiben an die Fakultät u.a.: Einladung zur Feier des 25jährigen Bestehens des chemischen Instituts, Werbung für die Gesellschaft von Freunden und Förderen der Universität greifswald (mit Liste der noch nicht beigetretenen Dozenten), Ablehnungsschreiben bezüglich der besvorstehenden Dekanatswahl von Kollegen ..?.. (Kunstgeschichte), Äußerungen zur preußischen Notverordnung und damit verbundenen Sparmaßnahmen für die Hochschulen, Dankschreiben von Prof. Heuckenkamp (70. Geburtstag), Prof. Heuckenkamp schreibt über die Vorlesungsverzeichnisse der Universität, Dankschreiben Prof. Luther (70. Geburtstag), Bericht über die Kranzniederlegung am Grabe des Erzbischofs Söderblom in Upsala, Beschwerde von Herrn Gottfried Glatz über Kaufmann Lumpe, Dankschreiben von Hoehne ? (60. Geburtstag), Dankschreiben von Meinhold für Ehrendoktordiplom, die Kollegen Caskel, Reinhardt und Braun geben Änderungen bei ihren angekündigten Vorlesungen an, Dankschreiben von Prof. Peiper, betr. Bedingungen für Auslandsreisen, der Vorstand der Deutschen Studentschaft lehnt staatliches Stipendium für unbemittelte Begabte ab, Programm für Besuch des Herren Oberpräsidenten im Juni 1931. - Hochschulverband u.a.: Verhandlungen zur Hochschulreform, Besoldung der Ordinarien, "Denkschrift des Verbandes der persönlichen Ordinarien an den Preußischen Universitäten" betr. Umwandlung der persönlichen Ordinariate in planmäßige, Eingriff in die rechtliche Stellung der Hochschullehrer durch die Notverordnung, betr. Studenten mit höherer Semesterzahl. - Arbeitsgemeinschaft der philosophischen Fakultäten u.a.: Lateinkenntnisse, Jahresbericht der Arbeitsgemeinschaft 1930/31. - Druckkostenzuschuß: Anträge und Genehmigungen (Weßlau, Borchers, Kauffmann, Fabian). - Anfragen in Promotionsangelegenheiten: Johannes Thieler (u.a. Volkswirtschaft als 2. Nebenfach), Bruno Schmidt (Anrechnung von Semestern), Rebecca C. Barton (Dissertation in englischer Sprache drucken), Wilhelm Pieck (u.a. Nationalökonomie als Nebenfach), Dorothea Mildebrath (Herabsetzung der Pflichtexemplare) Arthur Ahrens (Anrechnung von 2 Höhrersemester), Kurt Hildebrandt (Entschuldigung wegen Fehlens beim Doktor-Examen), Hans Schildhauer (Zulassung zur Doktorprüfung), Dr. Wittsack (Dissertationsdruck letztmalig verlängert), Ursula Lesser (Anrechnung Handelshochschulsemester), Hans Schütze (Druck der Dissertation, Verhandlungen wegen unangebrachtes Verhalten), Maruschke (Promotion), Fritz Apitz (Prüfungsfächer und Anrechnung von Semestern), Heinz Mitlacher (Zulassung zur Doktorprüfung), Paul Verwiebe (Anrechnung von Handelshochschulsemestern), Witt (Herabsetzung der Druckexemplare), Viktor Laske (Semesteranrechnung u. Fächerzusammenstellung), Wilhelm Klauke (Semesteranrechnung u. Fächerzusammenstellung), Gerhard Jacobi (Semesteranrechnung u. Fächerzusammenstellung), Walther Bethke (Prüfungswiederholung), Franz Raffelt (Fächerzusammenstellung), P. Rudolf (Bedingungen zur Doktorprüfung), Karl Skredsvik (Schweden, mit Lebenslauf). - Schriftverkehr zu Verhandlungen wegen neuem Semesterbeginn. - Fakultätssitzung nebst Protokoll und Einladung: 3. Juni 1931 (weitere Fakultät), 3. Juni 1931, 24. Juni 1931, 15. Juli 1931, 29. Juli 1931, 11. November 1931, 2. Dezember 1931, 9. Dezember 1931, 23. Dezember 1931, 20. Januar 1932, 2. Februar 1932, 24. Februar 1932, 2. März 1932, 20. April 1932, 4. Mai 1932, 11. Mai 1932, 12. Mai 1932, 9. Dezember 1931 (weitere Fakultät).
Band: Bd. 1
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.