3/8 [fol. 163ff]: 1667 Jan 3 (Senatsprotokoll)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXVII
Enthält: Anwesend: Rektor Pregitzer, Wagner, Raith, Osiander, Bardili, Metzger, Cellarius, Möglin [Mögling]; Abwesend: Lauterbach, Gravius; 1.) Neujahrswunsch des Rektors und Frage, ob man in Sachen Brettwitz [Pritwitz] (Anm. 1) und Rothkirch (Anm. 2) ohne Lauterbach und Gravius verhandeln könne. [...] [UAT 3/8, Bl. 163]; 2.) Hilfe auf Ansuchen des Verwalters des Sigwartischen Stipendiums Prof. Christoph Caldenbach (Anm. 3) zur Erlangung von dem Stipendium gebührendem rückständigem Zins von der Landschaft. [UAT 3/8, Bl. 163']; 3.) Rückgabe von vier Reichstalern Geldstrafe gnadenhalber auf Supplik des Pedellen Johann Friedrich Meysell [Meyßel] (Anm. 4). [UAT 3/8, Bl. 163']; 4.) Gesuch der Albichischen und Oberhausischen Frauenerben und des Pfarrers Elias Caementarius in Hausen ob Frenau (?) um Einrichtung eines Konsistoriums zur Streitvermittlung wegen bisheriger mangelnder Einigungsbereitschaft abgeschlagen. [UAT 3/8, Bl. 163'f]; 5.) Umwandlung der Geldstrafe des Bernhard Moritz von Brittwitz [Pritwitz] in Karzerstrafe als Antwort auf dessen Supplik. [UAT 3/8, Bl. 164]; 6.) Milderung der Geldstrafe des Georg Sigmund von Rothkirch auf dessen Supplik. [UAT 3/8, Bl. 164]; Anm. 1: Brettwitz [Pritwitz]: MUT 26039. Anm. 2: Rothkirch: MUT 25990. Anm. 3: Prof. Christoph Caldenbach: MUT 24564. Anm. 4: Johann Friedrich Meysell [Meyßel]: MUT 22158 ?.
Akte
Acta Senatus, Bd. XXVII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
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