Nachlass Dorothea-Ruth Harms (Bestand)
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NLA OL, Erw 94
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Nichtstaatliches Archivgut >> 3.3 Privates Archivgut >> 3.3.3 Wissenschaftliche / literarische Nachlässe sowie Einzelpersonen / Firmen
1685-1995
Enthält: Private Korrespondenzen der Familie 1880-1999 (22); Private Unterlagen der Familie 1843-1989 (49); Ranniger-Familienverband 1881-2003 (17); Korrespondenzen zur Genealogie 1935-2002 (7); Genealogisch-historische Unterlagen/Quellen 1792-1995 (78); Zeichnungen, Karten, Archivalien, Bücher 1573-1870 (42); Fotografien 1870-1980 (12); Kunstgewerbe (berufliche Tätigkeit) 1950-1992 (20); Kunst 1796-1998 (21)
Beschreibung: Erw 94 Nachlass Dorothea-Ruth Harms
Zeit: 1573-2003
Geschichte des Bestandsbildners: Der Nachlass von Dorothea-Ruth Harms (1923-2012) umfasst vor allem die genealogischen Forschungen ihres Vaters Wilhelm Harms, der 1895 in London als Sohn des Kaufmanns Paul Harms geboren wurde. Familienforschung wurde schon von dessen Urgroßvater Albrecht Theodor Erdmann, Regierungspräsident im Großherzogtum Oldenburg, betrieben, dessen Nachkommen 1884 eine Familienstiftung der Ranniger Nachkommen begründeten, die anschließend von der Familie Rüder weiter betrieben wurde, bevor die Familie Harms (zunächst Fred Harms, dann Wilhelm Harms) diese Aufgaben übernahm. Neben der Familie Harms, die aus Butjadingen stammt, und der Familie Erdmann gehören viele bekannte Oldenburger Familien in das genealogische Umfeld (so Erdmann, Ranniger, Rüder, Wöbcken, von der Hellen, Brüel, Rumpf). Bekanntheit erlangte der Großvater von Wilhelm Harms, Prof. Christian Harms, als Mathematiklehrer und Schulbuchautor in Oldenburg. Wilhelm Harms, der der Wandervogelbewegung angehörte und in Hamburg lebte, führte eine umfassende familienkundliche Korrespondenz und sammelte alle greifbaren Unterlagen seiner Vorfahren.
Neben diesem genealogischen Nachlass, zu dem auch zahlreiche Originaldokumente zählen, gehört zum Bestand eine umfangreiche private und geschäftliche Korrespondenz der Familie. Hierbei ist der weltumspannende, aber auch private Schriftverkehr von Paul Harms, Vater von Wilhelm Harms und Kaufmann in England, aus den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts von besonderer Bedeutung. Dokumentiert sind die Treffen des Ranniger-Familienverbandes und die Kommunikation im weiter existierenden Familienverbund.
Schließlich enthält der Nachlass berufliche und künstlerische Arbeiten von Dörte Harms, die als Designerin, Bühnenbildnerin und Filmautorin tätig war. Sie lebte in Blankenese (Hamburg).
Bestandsgeschichte: Neun großformatige Objekte befinden sich in Slg 400 unter der Klassifikation 09.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Referent: Ma
Zusatzinformationen: leer
Beschreibung: Erw 94 Nachlass Dorothea-Ruth Harms
Zeit: 1573-2003
Geschichte des Bestandsbildners: Der Nachlass von Dorothea-Ruth Harms (1923-2012) umfasst vor allem die genealogischen Forschungen ihres Vaters Wilhelm Harms, der 1895 in London als Sohn des Kaufmanns Paul Harms geboren wurde. Familienforschung wurde schon von dessen Urgroßvater Albrecht Theodor Erdmann, Regierungspräsident im Großherzogtum Oldenburg, betrieben, dessen Nachkommen 1884 eine Familienstiftung der Ranniger Nachkommen begründeten, die anschließend von der Familie Rüder weiter betrieben wurde, bevor die Familie Harms (zunächst Fred Harms, dann Wilhelm Harms) diese Aufgaben übernahm. Neben der Familie Harms, die aus Butjadingen stammt, und der Familie Erdmann gehören viele bekannte Oldenburger Familien in das genealogische Umfeld (so Erdmann, Ranniger, Rüder, Wöbcken, von der Hellen, Brüel, Rumpf). Bekanntheit erlangte der Großvater von Wilhelm Harms, Prof. Christian Harms, als Mathematiklehrer und Schulbuchautor in Oldenburg. Wilhelm Harms, der der Wandervogelbewegung angehörte und in Hamburg lebte, führte eine umfassende familienkundliche Korrespondenz und sammelte alle greifbaren Unterlagen seiner Vorfahren.
Neben diesem genealogischen Nachlass, zu dem auch zahlreiche Originaldokumente zählen, gehört zum Bestand eine umfangreiche private und geschäftliche Korrespondenz der Familie. Hierbei ist der weltumspannende, aber auch private Schriftverkehr von Paul Harms, Vater von Wilhelm Harms und Kaufmann in England, aus den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts von besonderer Bedeutung. Dokumentiert sind die Treffen des Ranniger-Familienverbandes und die Kommunikation im weiter existierenden Familienverbund.
Schließlich enthält der Nachlass berufliche und künstlerische Arbeiten von Dörte Harms, die als Designerin, Bühnenbildnerin und Filmautorin tätig war. Sie lebte in Blankenese (Hamburg).
Bestandsgeschichte: Neun großformatige Objekte befinden sich in Slg 400 unter der Klassifikation 09.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Referent: Ma
Zusatzinformationen: leer
3,6; 268 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Johann L. Ranniger, Genealogie der Familie Ranniger, Altenburg 1886; Heinrich Ranniger (Hg.), Ahnentafel der Sippe Ranniger nach dem Stande von 1936, Bremen 1936; Fritz Hummel (Bearb.), Liste der Nachfahren des Wulf Hinrich Ranniger (1740-1796), Kiel 1982; Verein der Ranniger-Nachfahren (Hg.), Aufzeichnungen des Maximilian Heinrich Rüder, Kiel 1987; Jürgen Eichler, Liste der Nachfahren des Wulf Hinrich Ranniger (1740-1796), Dortmund 1995.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 10:42 AM CEST