Streitigkeit zwischen Michael Ludwig und Ferdinand v. Freiberg zu Justingen und Margarethe Lautenschlägerin zu Hedelfingen wegen Reichung einer Weingült aus einem 4-teiligen Weinberg
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 206 Bü 1530
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten
Oberrat: Ältere Ämterakten >> Cannstatt
1573-1574
Darin: Nr.2 Abschrift eines Fertigungsbriefs von Andreas Lenipp, Artium Magister, Pfarrherr und Dechant zu Ringingen, Über den Verkauf seines Eigentums an mehreren Weinbergen zu Hedelfingen und den daraus zu beziehenden 4-teiligen Genuß an die benannten Brüder v. Freiberg, Donnerstag nach trium regum (7.Jan) 1563) Nr.6 Copia Reverses von Lienhard Jung zu Hedelfingen gegen Magister Endres Lempp zu Ringingen wegen einer ihm aus einem demselben aberkauften Weinberg zu reichenden Weingült von ein Viertel des Ertrags, Freitag nach Scholasticae Virginis (16.Febr.) 1537
6 Schriftstücke
Archivale
Freyberg-Justingen, Ferdinand von; Freiherr
Freyberg-Justingen, Michael Ludwig von; Freiherr, um 1525-1582
Jung, Lienhard
Lautenschläger, Margarethe
Lempp, M. Andreas
Hedelfingen : Stuttgart S
Justingen : Schelklingen UL
Ringingen : Erbach UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ