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Discussio Kock
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Enthält: Schuldner: † Bernhard Kock, verheiratet mit Else Stertman. Haus: Herrenstraße, zwischen den Gademen des Berndt Schocke und des Rotger Lindeman einerseits und dem Hause des Everwin Wermeling, Kaplans an St. Martini, andererseits. Frühere Eigentümer: 1591 die Witwe des Borchard von Detten, dann Bernhard von Detten, 1617 Dietrich Stael. Antragsteller: Ratsherr Johan Lennep, Johan Kock an der Aegidiistraße und Martin Harmeyer als Vormünder der Else Kock, Tochter des Schuldners; sie haben das Haus an Bernhard zur Brüggen verkauft. Gläubiger: Margret Menne, Witwe des Werner Kock, jetzt Ehefrau des Johan Heerde; Notar Henrich Veltwisch als Emonitor der Armen zur Westen; Dr. med. Bernard Rottendorff, verheiratet mit Klara Kock; Dietrich Schotteler und Johan Kock als Vormünder der Gertrud Kock.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.