Vor dem Richter des Amtes Mettmann Reinard Steprath und den Schöffen des Landgerichts Erkrath Johann Scholteis zu Dorp, Wilhelm ther Straten, Gerhard Schaffsheider, Wilhelm Ulenthall, Johann zu Großklashaus, Arnd Mündtradt und Balthasar am Venn verkauft Franz Hermann von Bree an den Geheimen Rat und Vizekanzler Licentiat Heinrich Schnell und seine Frau Anna Maria Cronenberg eine Erbrente von 75 Talern und setzt als Sicherheit seinen Hof Stinderen in der Honschaft Hubbelrath.
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Vor dem Richter des Amtes Mettmann Reinard Steprath und den Schöffen des Landgerichts Erkrath Johann Scholteis zu Dorp, Wilhelm ther Straten, Gerhard Schaffsheider, Wilhelm Ulenthall, Johann zu Großklashaus, Arnd Mündtradt und Balthasar am Venn verkauft Franz Hermann von Bree an den Geheimen Rat und Vizekanzler Licentiat Heinrich Schnell und seine Frau Anna Maria Cronenberg eine Erbrente von 75 Talern und setzt als Sicherheit seinen Hof Stinderen in der Honschaft Hubbelrath.
AA 0277, 451
AA 0277 Gerresheim, Stift, Urkunden
Gerresheim, Stift, Urkunden >> 1. Urkunden
1. Juli 1656
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Mit den 3 Siegeln des Verkäufers, des Richters und der Schöffen sowie den Unterschriften des ersteren und des Gerichtsschreibers Johann Jakob Stock
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ