Heinrich Roner, Richter zu Esslingen, beurkundet als Satzmann, daß Haintz Schäffeler gen. Vökelman, gesessen vor dem Obertor, 1 M. Weingarten zu Zell, belastet mit 8 ß h, für das St. Klarakl. und 1 Imi Weingült für Unser Frauen Brüder (Karmeliter) daselbst, an Haintz Maier und Ruf Götteler von Zell um 10 1/2 lb Würzburger d verkauft hat. Jedoch ist mit Wissen der Käufer vorher die Hälfte des Ertrags des Weinbergs von den nächsten drei Jahresernten an Konrad Kübler um 6 1/2 lb d verkauft worden.
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Heinrich Roner, Richter zu Esslingen, beurkundet als Satzmann, daß Haintz Schäffeler gen. Vökelman, gesessen vor dem Obertor, 1 M. Weingarten zu Zell, belastet mit 8 ß h, für das St. Klarakl. und 1 Imi Weingült für Unser Frauen Brüder (Karmeliter) daselbst, an Haintz Maier und Ruf Götteler von Zell um 10 1/2 lb Würzburger d verkauft hat. Jedoch ist mit Wissen der Käufer vorher die Hälfte des Ertrags des Weinbergs von den nächsten drei Jahresernten an Konrad Kübler um 6 1/2 lb d verkauft worden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 469 I U 219
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 469 I Adelberg Urkunden
Adelberg Urkunden >> 14. Jahrhundert
1381 April 22
Urkunden
Götteler, Ruf
Kübler, Konrad
Maier, Haintz
Roner, Heinrich; Richter
Schäffeler, Haintz, gen. Vökelman
Esslingen am Neckar ES; Richter
Zell : Esslingen am Neckar ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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