Luisa Walburga, Witwe von Moritz von Inn- und Knipphausen, geb. Gräfin von Solms-Greifenstein, Braunfels gegen Christoph Christian, Georg II. Carl und Johann Wilhelm Friedrich, Grafen von Leiningen-Westerburg, Georg Friedrich Strobel, wied-runkelscher Amtmann, Runkel
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1, 727
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
1712-1713
Enthält: Beilage Nr. 1 (pr. 27.9.1713): RKG-Mandat (1705)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, Entbindung von der Klage auf Herausgabe von 2000 Reichstalern Ehegeld (auf dem Gut Ennerich der Klägerin haftend und von der ersten Ehefrau ihres verstorbenen Mannes, Juliane Walburga von Leiningen-Westerburg, herrührend) wegen der von den Beklagten trotz entsprechendem RKG-Urteil noch nicht geleisteten Schadloshaltung der Klägerin in der salmuthschen Schuldklage, Ersatz aller der Klägerin zustehenden vom Hof entnommenen Früchte und Nutzungen
pre: Wied-runkelsche Kanzlei 1705
pre: RKG 1712
pre: Wied-runkelsche Kanzlei 1705
pre: RKG 1712
Kein Protokoll
Keine Quadrangulierung
vgl. dazu 726
Keine Quadrangulierung
vgl. dazu 726
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ