Kaiser Matthias verleiht dem Ratsherrn und Bürger in Ulm Johann Jakob Schad ein Drittel der Rothmühle bei Ulm im Wörth [Roth- oder Bürglensmühle, abgegangen Bereich Friedrich-Ebert-Straße 8, Lagerbuch Nr. 281/2]. Die Mühle ist Reichslehen und Johann Jakob Schad hatte den Anteil daran von dem Esslinger Bürger Konrad Schleicher gekauft.
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E Schad Urkunden, 059
U 12 Lade 2; E Schad Urkunden 2, Nr. 59
E Schad Urkunden Patrizierarchiv Schad Urkunden
Patrizierarchiv Schad Urkunden >> 07. Grund- und Lehenbesitz >> 07.18. Ulm >> 07.18.05. Roth- bzw. Bürglensmühle
1613 September 22.
Archivale
Ort: Regensburg
Siegler: Kaiser Matthias
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: An gelben und schwarzen Fäden anhängend, rotes Wachs und leicht beschädigt
Rückvermerke: Taxvermerk (17. Jh.)
Datum: Geben in vnnserer vnnd des Heyligen Reichs statt Regenspurg den zwenvndzwantzigisten tag des monnats septembris 1613, vnnserer reiche des Römischen im andern, des Hungerischen im fünfften vnnd des Behaimischen im dritten jahre
Siegler: Kaiser Matthias
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: An gelben und schwarzen Fäden anhängend, rotes Wachs und leicht beschädigt
Rückvermerke: Taxvermerk (17. Jh.)
Datum: Geben in vnnserer vnnd des Heyligen Reichs statt Regenspurg den zwenvndzwantzigisten tag des monnats septembris 1613, vnnserer reiche des Römischen im andern, des Hungerischen im fünfften vnnd des Behaimischen im dritten jahre
Maximilian II., Dt. Kaiser
Schad, Patrizierfamilie - Johann Jacob (1673-1726)
Ulm - Roth- bzw. Bürglensmühle
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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