Dekan und Kapitel der Kirche zu Münster sowie Gerhard, Sohn des Herzogs Wilhelm von Jülich, Graf von Ravensberg, bekundet, dass der Knappe Johannes Todranck einen Altar in der Pfarrkirche zu Borcholthusen auf den Titel des Heil. Johannes des Täufers, des Bekenners und Bischofs Maternus und der Märtyrerin Ursula gegründet hat. Ausgestattet wird der Altar mit 5 Mark Osnabrücker Pfennigen und Ländereien. Das Recht der Übertragung, Einsetzung und Einführung soll bei dem jeweiligen Rektor derselben Kirche bleiben. Transfix: 1358 Febr. 8 Bischof Johannes von Osnabrück bestätigt die Stiftung des Altars.
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Dekan und Kapitel der Kirche zu Münster sowie Gerhard, Sohn des Herzogs Wilhelm von Jülich, Graf von Ravensberg, bekundet, dass der Knappe Johannes Todranck einen Altar in der Pfarrkirche zu Borcholthusen auf den Titel des Heil. Johannes des Täufers, des Bekenners und Bischofs Maternus und der Märtyrerin Ursula gegründet hat. Ausgestattet wird der Altar mit 5 Mark Osnabrücker Pfennigen und Ländereien. Das Recht der Übertragung, Einsetzung und Einführung soll bei dem jeweiligen Rektor derselben Kirche bleiben. Transfix: 1358 Febr. 8 Bischof Johannes von Osnabrück bestätigt die Stiftung des Altars.
4.82 Kirchengemeinde Borgholzhausen, 680(Standort: 10, 380)
U 7
4.82 Kirchengemeinde Borgholzhausen Kirchengemeinde Borgholzhausen
Kirchengemeinde Borgholzhausen >> Urkunden
1357 Sept. 21, 1358 Febr. 8
Kirchengemeinde Borgholzhausen: Best. 4.82 Nr. U 7
Urschrift auf Pergament 3 der 7 Siegel hängen beschädigt an; Siegler des Transfixes ist der Bischof von Osnabrück.
Urkunden
Regest s. 4.82 Nr. 57
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:51 MEZ