In den Streitigkeiten zwischen Prior und Konvent der Augustiner zu Escheweg und ihrem Hofmann zu Swebede einer- und den Vettern Asmus und Berlt Ko...
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Urk. 21, 173
Urk. 21, A II Eschwege, Augustinerkloster
Urk. 21 Augustinerkloster Eschwege - [ehemals: A II]
Augustinerkloster Eschwege - [ehemals: A II] >> 1475-1499
[Rotenburg] 1484 März 22
Ausfert. auf Perg. mit 1 anh. wohl erhalt. Siegel. Rückw. gleichzeit. Rubrum ,Littera principisse super allodium in Swebede' und die Signatur C 23 in 2 konzentrischen Kreisen.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Am montage nach dem sontage ,Oculi mei'.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: In den Streitigkeiten zwischen Prior und Konvent der Augustiner zu Escheweg und ihrem Hofmann zu Swebede einer- und den Vettern Asmus und Berlt Koudel andererseits wegen des von den Koudel geforderten, von den Augustinern aber eine Zeit lang verweigerten Dienstes von dem Vorwerk der Augustiner in Swebede fällen heute Mechtilde, 'geborn von Wirttemberg und Mumpelgart', von Gottes Gnaden Landgräfin zu Hessen, Wittwe, und ihre Räte Reinhard von Boyneburg, ihres Sohnes Hofmeister, ferner Hartmann Slegeryn, ihr Hofmeister, Philips von Hunoldeßhusen, Rave von Herde, 'amptlute etc.', Ebirt Doring, meister Hermann Ortleib, zur Zeit ihr Pfarrer hier zu Rodenberg, und 'her' Johann Snider, ihr 'schriber', mit Zustimmung beider Parteien folgende Entscheidung: Der Hofmann der Augustiner, den sie zu Swebede haben, soll fürder den gen. Koudeln 'einen nemlichen dinst thun', nämlich jedem von ihnen 'zu iglicher art einen tag mit pfluge und pferden dienen', in der Ernte ihnen beiden zusammen einen oder jedem von beiden einen halben Tag mit einfahren (infuhren) helfen und dienen, auch wie die anderen seine Nachbaren das Heu auf ihren Wiesen mit mähen, zu Heu machen und einfahren helfen, 'so das an ine bekompt', 'als das von alders bißher herkommen ist'. Von diesem Vertrag sind zwei gleichlautende 'receßbriffe' unter dem Siegel der Landgräfin für die beiden Parteien ausgefertigt worden.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Huyskens Nr. 691.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: In den Streitigkeiten zwischen Prior und Konvent der Augustiner zu Escheweg und ihrem Hofmann zu Swebede einer- und den Vettern Asmus und Berlt Koudel andererseits wegen des von den Koudel geforderten, von den Augustinern aber eine Zeit lang verweigerten Dienstes von dem Vorwerk der Augustiner in Swebede fällen heute Mechtilde, 'geborn von Wirttemberg und Mumpelgart', von Gottes Gnaden Landgräfin zu Hessen, Wittwe, und ihre Räte Reinhard von Boyneburg, ihres Sohnes Hofmeister, ferner Hartmann Slegeryn, ihr Hofmeister, Philips von Hunoldeßhusen, Rave von Herde, 'amptlute etc.', Ebirt Doring, meister Hermann Ortleib, zur Zeit ihr Pfarrer hier zu Rodenberg, und 'her' Johann Snider, ihr 'schriber', mit Zustimmung beider Parteien folgende Entscheidung: Der Hofmann der Augustiner, den sie zu Swebede haben, soll fürder den gen. Koudeln 'einen nemlichen dinst thun', nämlich jedem von ihnen 'zu iglicher art einen tag mit pfluge und pferden dienen', in der Ernte ihnen beiden zusammen einen oder jedem von beiden einen halben Tag mit einfahren (infuhren) helfen und dienen, auch wie die anderen seine Nachbaren das Heu auf ihren Wiesen mit mähen, zu Heu machen und einfahren helfen, 'so das an ine bekompt', 'als das von alders bißher herkommen ist'. Von diesem Vertrag sind zwei gleichlautende 'receßbriffe' unter dem Siegel der Landgräfin für die beiden Parteien ausgefertigt worden.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Huyskens Nr. 691.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ