Landratsämter: Gelnhausen (Bestand)
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653
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Land Hessen >> Landesbehörden, Gerichte und Einrichtungen mit Zuständigkeit oder Sitz im Archivsprengel Wiesbaden >> Allgemeine und innere Verwaltung >> Landratsämter
1882-1987
Bestandsgeschichte: Regelmäßige Ablieferungen seit 1960 (Zug. 5/1960).
Die verzeichneten Akten sind vom Landratsamt Gelnhausen im Jahr 1974 abgegeben und vom Hessischen Hauptstaatsarchiv als Zugang 36/1974 übernommen worden.
Soweit Akten aus der Zeit vor 1945 zu diesem Zugang gehörten, wurden sie an das Hessische Staatsarchiv Marburg weitergeleitet, das für diesen Zeitraum zuständig ist.
Verzeichnet wurden die Akten von Anneliese Mischewski und Gerhard Schmidt.
Die Klassifikation erfolgte durch Bernward Helfer in Anlehnung an den derzeit gültigen Aktenplan für die Gemeinden und Landkreise in Hessen (hrsg. von dem Hessischen Städte- und Gemeindebund und dem Hessischen Landkreistag).
Geschichte des Bestandsbildners: Das hessische Landratsamt Gelnhausen wurde am 21.8.1821 durch kurfürstliches Organisationsedikt gegründet.
Im Juli 1944 wurde der Landkreis Gelnhausen aus dem Regierungsbezirk Kassel aus- und in den Regierungsbezirk Wiesbaden eingegliedert.
Ab 1.7.1974 wurde es für den neu gegründeten Main-Kinzig-Kreis zuständig, welcher aus der Fusion der kreisfreien Stadt Hanau mit den Altkreisen Hanau (siehe Abt. 654), Gelnhausen und Schlüchtern (siehe Abt. 660) entstand und der bevölkerungsreichste Kreis Hessens und gleichzeitig flächenmäßig größte Kreis Südhessens ist.
Heute ist das Landratsamt in der Barbarossastraße 24 in Gelnhausen ansässig.
Das Landratsamt ist sowohl kommunale Selbstverwaltungsbehörde des Main-Kinzig-Kreises, als auch untere staatliche Verwaltungsbehörde und hat somit eine Doppelfunktion.
Typische Aufgaben: Amtärztliche Gutachten, Baugenehmigungen, Führerscheine und KFZ-Zulassung, Gaststättenerlaubnisse, Lebensmittelüberwachung, Katasterwesen, Rechtsaufsicht über Gemeinden und Umweltschutz. Zusätzlich ist das Landratsamt eigenverantwortlich zuständig für die Abwicklung der laufenden Verwaltung wie Berufliches Schulwesen, öffentlicher Personennahverkehr, Abfallwirtschaft und Krankenhäuser.
Ehemalige Landräte:
1974-87 Hans Rüger
1987-2005 Hans Eyerkaufer
2005-heute Erich Pipa.
Stand: 2008
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Kartei
Findmittel: Findbuch von W.-A. Kropat, 1977
Bearbeiter: Gerhard Schmidt und Anneliese Mischewski, 1977
Die verzeichneten Akten sind vom Landratsamt Gelnhausen im Jahr 1974 abgegeben und vom Hessischen Hauptstaatsarchiv als Zugang 36/1974 übernommen worden.
Soweit Akten aus der Zeit vor 1945 zu diesem Zugang gehörten, wurden sie an das Hessische Staatsarchiv Marburg weitergeleitet, das für diesen Zeitraum zuständig ist.
Verzeichnet wurden die Akten von Anneliese Mischewski und Gerhard Schmidt.
Die Klassifikation erfolgte durch Bernward Helfer in Anlehnung an den derzeit gültigen Aktenplan für die Gemeinden und Landkreise in Hessen (hrsg. von dem Hessischen Städte- und Gemeindebund und dem Hessischen Landkreistag).
Geschichte des Bestandsbildners: Das hessische Landratsamt Gelnhausen wurde am 21.8.1821 durch kurfürstliches Organisationsedikt gegründet.
Im Juli 1944 wurde der Landkreis Gelnhausen aus dem Regierungsbezirk Kassel aus- und in den Regierungsbezirk Wiesbaden eingegliedert.
Ab 1.7.1974 wurde es für den neu gegründeten Main-Kinzig-Kreis zuständig, welcher aus der Fusion der kreisfreien Stadt Hanau mit den Altkreisen Hanau (siehe Abt. 654), Gelnhausen und Schlüchtern (siehe Abt. 660) entstand und der bevölkerungsreichste Kreis Hessens und gleichzeitig flächenmäßig größte Kreis Südhessens ist.
Heute ist das Landratsamt in der Barbarossastraße 24 in Gelnhausen ansässig.
Das Landratsamt ist sowohl kommunale Selbstverwaltungsbehörde des Main-Kinzig-Kreises, als auch untere staatliche Verwaltungsbehörde und hat somit eine Doppelfunktion.
Typische Aufgaben: Amtärztliche Gutachten, Baugenehmigungen, Führerscheine und KFZ-Zulassung, Gaststättenerlaubnisse, Lebensmittelüberwachung, Katasterwesen, Rechtsaufsicht über Gemeinden und Umweltschutz. Zusätzlich ist das Landratsamt eigenverantwortlich zuständig für die Abwicklung der laufenden Verwaltung wie Berufliches Schulwesen, öffentlicher Personennahverkehr, Abfallwirtschaft und Krankenhäuser.
Ehemalige Landräte:
1974-87 Hans Rüger
1987-2005 Hans Eyerkaufer
2005-heute Erich Pipa.
Stand: 2008
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Kartei
Findmittel: Findbuch von W.-A. Kropat, 1977
Bearbeiter: Gerhard Schmidt und Anneliese Mischewski, 1977
60,75 lfm
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ