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Schreiben des Rates von Vianen an die Grafen zur Lippe über innere Angelegenheiten von Vianen
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Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 7. Vianen >> 7.5. Vianen unter Lippe
1692, 1701-1716
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Schreiben besonders des Elisa Gordon, ferner des Nathan van Dortmond, des Hendrik van Dortmond namens des Rates von Vianen über die Regelung von inneren Sachen, u.a. zum Protest des Christoph zu Dohna gegen Eheschluß seiner Schwester Marie Louise; zu Schulden; zur Stellenbesetzung des Sekretärs von Ameide und Tienhoven; zur Einstellung des H.W. Gordon (L 51 Nr. 270) und weiteren kirchlichen Stellenbesetzungen; zum Antrag der Frau des Seligmann Levi (vgl. L 51 Nr. 269/270); zu Erbschafts- und Besitzangelegenheiten der Untertanen (u.a. Rochus Coxius, vgl. oben L 51 Nr. 244); Streitereien zwischen Bürgermeister und Schöffen von Ameide mit den dortigen Deichschöffen; Trunksucht des Boten zwischen Vianen und Amsterdam; Einstellung des Pieter Nagtegael als Vorsänger in Meerkerk; Bitte der Jungfern van Waenroy um Pensionszahlungen (L 51 Nr. 213, Nr. 251); Gefangennahme von schottischen Dragonern in Lexmond (vgl. L 51 Nr. 281); Verpachtung der Kornmühle in Noordeloos; Plan eines Branntweinmonopols; Regelung von kirchlichen Streitigkeiten zwischen der Gemeinde Lexmond und dem Prediger Visbach (L 51 Nr. 243) mit Eingreifen der Synode von Süd-Holland; Regelungen über die Trauerkleidung in der Stadt Vianen; Streit um Regulierung des Branntweinhandels (L 51 Nr. 243, Nr. 251); Unfähigkeit und Ersetzung eines Schiffers; Uferbefestigungen; Finanzierung des Schulmeisters; Befreiung von Zehnten; Verbannung eines arbeitsunfähigen Zuchthäuslers; Pacht von Mühlen und Fischerei; Regelung der Bestallung des Valentijn Micheel zum Sekretär der Stadt Vianen und der "Hooge Schouwe der vijf Heeren" (L 51 Nr. 247)
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.