Erwin Teufel
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/003 D003429/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/003 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2000
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2000 >> Juli 2000
Samstag, 15. Juli 2000
Badener oder Schwabe? "Zu Gast" in der gleichnamigen Sendung SWR4 Radio Stuttgart bekennt sich der im südbadischen Spaichingen beheimatete Ministerpräsident Erwin Teufel offen zu seiner landsmannschaftlichen Herkunft: "Ich bin ein Schwabe!"
Im Gespräch plaudert er ungewöhnlich offen über Persönliches und über den Einfluss der Politik auf sein Privatleben. Bereits mit 25 Jahren wurde er mit politischer Verantwortung betraut und zum Bürgermeister von Spaichingen gewählt. Dadurch hat Erwin Teufel schon frühzeitig die Erziehung der Kinder seiner Ehefrau überlassen müssen. "Aber wenn mit meinen Kindern etwas schief gelaufen wäre, dann würde ich mir zeitlebens Vorwürfe machen, denn als Politiker bin ich ersetzbar, als Vater aber nicht". Bei den Geburten seiner Kinder war Erwin Teufel - für damalige Zeit ungewöhnlich - dabei. Nur die Geburt seines dritten Kindes, so bereut er heute noch, hat er versäumt, weil er auf einer politischen Veranstaltung war.
Er spricht auch offen über persönliche Verletzungen, die er während seiner politischen Karriere erlitten hat. Ja, es habe ihn damals getroffen, dass er von der neuen Parteiführung der CDU nach der verlorenen Bundestagswahl nicht mehr als stellvertretender Parteivorsitzender erwünscht war, bekennt der Ministerpräsident.
Im Gespräch plaudert er ungewöhnlich offen über Persönliches und über den Einfluss der Politik auf sein Privatleben. Bereits mit 25 Jahren wurde er mit politischer Verantwortung betraut und zum Bürgermeister von Spaichingen gewählt. Dadurch hat Erwin Teufel schon frühzeitig die Erziehung der Kinder seiner Ehefrau überlassen müssen. "Aber wenn mit meinen Kindern etwas schief gelaufen wäre, dann würde ich mir zeitlebens Vorwürfe machen, denn als Politiker bin ich ersetzbar, als Vater aber nicht". Bei den Geburten seiner Kinder war Erwin Teufel - für damalige Zeit ungewöhnlich - dabei. Nur die Geburt seines dritten Kindes, so bereut er heute noch, hat er versäumt, weil er auf einer politischen Veranstaltung war.
Er spricht auch offen über persönliche Verletzungen, die er während seiner politischen Karriere erlitten hat. Ja, es habe ihn damals getroffen, dass er von der neuen Parteiführung der CDU nach der verlorenen Bundestagswahl nicht mehr als stellvertretender Parteivorsitzender erwünscht war, bekennt der Ministerpräsident.
SWR 4
0:50:00; 0'50
Audio-Visuelle Medien
Spaichingen TUT
Landesregierung: Ministerpräsident
Partei: CDU: Bundesvorsitz
Partei: CDU: Ministerpräsident
Politiker
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:23 MEZ
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