Pfalzgraf Johann als Vormund und Administrator der Kurpfalz bekundet, dass er anstatt Pfalzgraf Friedrichs dem Grafen Hermann Adolf v. Solms auch ...
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1190
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 9 1611-1650
1611 Dezember 10, Heidelberg
Ausf., Perg., anh. Sg. in Holzkapsel gut erh.
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Pfalzgraf Johann als Vormund und Administrator der Kurpfalz bekundet, dass er anstatt Pfalzgraf Friedrichs dem Grafen Hermann Adolf v. Solms auch die Grafen Ernst und Philipp, Söhne des verstorbenen Grafen Ernst, Graf Otto d. Ä., Sohn des verstorbenen Grafen Friedrich Magnus, Friedrich, Heinrich Wilhelm und Hans Georg, Söhne des verstorbenen Hans Georg, Albrecht Otto, Sohn des verstorbenen Albrecht Otto, Johann Albrecht, kurpfälzischer Großhofmeister, WiIhelm, Reinhard und Philipp, Söhne des verstorbenen Konrad v. Solms, genannte Burg- und Mannlehen zu Lindenfels, Sossenheim bei Höchst und Eschborn verliehen habe
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ