Biographische Unterlagen zur Entnazifizierung und beruflichen Tätigkeit
Show full title
6
Sortierung: 00020
4.9. Nachlaß Gerhardt Katsch
Nachlaß Gerhardt Katsch >> 01. Biographische Unterlagen
1941-1955
Emthält v.a.: Gelöbnis für das Amt des Rektors (1955). - Unterlagen zur Entnazifizierung mit Lebenslauf und Fragebogen, dann keine Anwendung der Entnazifizierung auf Prof. Katsch. - Zusatzverpflegung für Lehrkörper (1951). - Aufforderung zur Abgabe einer Stellungnahme zum Monat der deutsch-sowjetischen Freundschaft (1950). - Zahlung einer Entschädigung für Nutzung des Privatwagens (1950). - Aktennotiz um Vorfall bei BGL-Schulungsnachmittag wegen Bilderaufhängung (Marx-Porträt). - Fernsprechgebühren. - Verordnung über die Emeritierung von Hochschullehrern (1950). - Übernahme der stellvertretenden Leitung der Hautklinik (1949). - Mitteilung des Ministerialrates Dr. Müller über volle Rehabilitierung und Möglichkeit der Wahl zum Dekan (1948). - Bestätigung des Ministeriums für Volksbildung der Landesregierung über Entnazifizierung (1948). - Personalunterlagen für Deutsche Zentralverwaltung für Volksbildung in der SBZ (1947): Fragebogen zur Meldung deutscher Spezialisten, Fragebögen mit tabellarischen Lebensläufen, Personal-Fragebogen. - Bürgschaftserklärungen zur Entnazifizierung (1947): Prof. Seeliger, Fritz Unruh (Obermeister der Berufsgruppe Friseure), Burwitz (Stadtrat), Prof. Stephan (1946), Dr. Bibergeil (Chefarzt des Kreiskrankenhauses Heringsdorf). - Fragebögen: des Stadtgesundheitsamtes für Ärzte (1947), für Interzonenreise (1947), zur Entnazifizierung (1947), Ortsgruppe des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands, zur Liste der Lehrkörperangehörigen, Wissenschaftler im Stadtkreis, für Heilberufe, zum Militärverhältnis, Registrierung von Offizieren der deutschen Armee. - Unbedenklichkeitserklärung der Parteien. - Bericht über das Diabetikerheim und Forschungsinstitut Garz. - Beschwerden an: Oberbürgermeister wegen Ausschluß von Gemeindewahl aufgrund SA-Mitgliedschaft (1946), Kurator wegen Eingriff in die Befugnisse des Direktors, Kurator wegen Abgabe einer 2. Steuererklärung (1946). - Hand- und maschinenschriftliche Lebensläufe (1946). - Lizensierung einer geplanten wissenschaftlichen Zeitschrift "Zeitschrift für functionelle Pathologie und Therapie (1946), dabei: Lebenslauf. - Vorlesungsprogramm im Fach Innere Medizin (1946). - Antrag auf Belassung im Amt als ordentlicher Professor für innere Medizin und Direktor der Medizinischen Klinik (1946). - Antrag und Anlagen auf Anullierung der Beziehungen zur NSDAP (1946), dabei: Persönliche Ausführungen, Bürgenzeugnis von Hermann Krüger (Leiter des Arbeitsamtes), Bitte Dr. Bibergeils (Swinemünde) um Aufnahme des Sohnes Horst zum Medizinstudium (1945), Beurteilung seiner Persönlichkeit und wissenschaftlichen Leistung, Stellungnahme zum Verhältnis zur NSDAP. - Stellungnahmen für Deutsche Zentralverwaltung für Gesundheitswesen, dabei: Beruflicher Werdegang, Forschungsergebnisse. - Listen von Büchern und Einrichtungsgegenständen in Garz. - Anfrage Dr. Bibergeil betr. Angaben zur Tätigkeit von Ferdinand Ziehm als Sanitäter 1941/42 mit Informationen zur persönlichen Situation (1945). - Stellungnahmen zur: politischen Einstellung und Gründe für Ablehnung von Vorlesungen und Vorträgen zu Erbgesundheits- und rassebiologischen Fragen in der NS-Zeit (1945), NSDAP-Mitgliedschaft. - Mitgabe von Büchern an Dr. Rausch. - Versetzung in die Sanitätsabteilung Schwerin (März 1945). - Beförderung zum Oberfeldarzt (Mai 1943). - Ergänzungsfragebogen zur Hochschulkorrespondenz. - Stellungnahme von Gülzow zu wissenschaftlichen Leistungen (Mai 1942). - Ablehnung von Prof. Katsch zum Wechsel nach Gießen (März 1942). - Glückwunsch an Prof. Koch zur Berufung nach Berlin (1941). - Antrag auf Sonderurlaub für Gastvorträge in Madrid (1941). - Meldung über Verleihung des finnischen Verdienstkreuzes 3. Klasse mit dem Zeichen des Roten Kreuzes (Apr. 1941).
Akten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
29.10.2025, 11:28 AM CET