Th[eodericus], Propst, M[arquardus], Prior, und der Konvent der Kirche in Scheda (Scheidha), bekunden, sie hätten eine Hufe in Mimberg (Emmenberg) [südlich von Holzen], die für sie weniger günstig gelegen sei, mit Zustimmung des Vogtes, des Herrn Jonathas junior, der Kirche in Oelinghausen (Volinkhusen) für 43 Mark verkauft. Außerdem hätten sie ein Gut (predium) in Enkhausen (Ekinkhusen) an Heinrich von Ruodhen, Bürger in Soest (Susatiensi), mit Zustimmung des Vogten Jonathas des Älteren veräußert. Dieser habe das Gut der Kirche in Oelinghausen übertragen. Die Aussteller haben auf den Besitz der Güter wie die beiden Vögte auf die Vogteirechte an ihnen in die Hand des Kölner Erzbischofs Engelbert verzichtet. Dieser hat sie dem Prior R[adolfus] in Oelinghausen übertragen. Das Kloster Scheda hat den Kaufpreis für den Erwerb des Zehnten in Neheim (Nuohem) und des Hofes in Asseln (Aslen) [westlich von Unna] verwandt. Siegelankündigung des Propstes und des Konvents.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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