Lubbert Westphael, Sohn des verstorbenen Johannes, überläßt zu seinem und seiner Eltern ewigen Gedächtnis Prior und Konvent des Klosters St. Peter zu Dalheim Sand, Steine und Holz seiner Familie zum Bau der Kirche, des Kreuzgangs und Klosters. Dafür soll das Kloster ihn, seine Frau Ermgard, seine verstorbene Frau Yda, seine verstorbenen Eltern, seine Brüder, Vettern, Freunde und Familie in die Bruderschaft aufnehmen, solange "Dalheim steht und ein Kloster ist", und Memorien mit Seelenmessen und Vigilien nach Gewohnheit des Ordens halten, die eine Dienstag vor Hl. Dreikönige, dem Todestag seiner verstorbenen Frau, die andere auf Montag nach dem Sonntag Vocem iocunditatis, wofür der Aussteller seinerseits das Kloster in seinen Schutz zu nehmen verspricht. Datum anno Domini dusent vierhundert unde tweundeseventich up sunten Agneten dach der hilligen iunfrowen
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Lubbert Westphael, Sohn des verstorbenen Johannes, überläßt zu seinem und seiner Eltern ewigen Gedächtnis Prior und Konvent des Klosters St. Peter zu Dalheim Sand, Steine und Holz seiner Familie zum Bau der Kirche, des Kreuzgangs und Klosters. Dafür soll das Kloster ihn, seine Frau Ermgard, seine verstorbene Frau Yda, seine verstorbenen Eltern, seine Brüder, Vettern, Freunde und Familie in die Bruderschaft aufnehmen, solange "Dalheim steht und ein Kloster ist", und Memorien mit Seelenmessen und Vigilien nach Gewohnheit des Ordens halten, die eine Dienstag vor Hl. Dreikönige, dem Todestag seiner verstorbenen Frau, die andere auf Montag nach dem Sonntag Vocem iocunditatis, wofür der Aussteller seinerseits das Kloster in seinen Schutz zu nehmen verspricht. Datum anno Domini dusent vierhundert unde tweundeseventich up sunten Agneten dach der hilligen iunfrowen
B 602u, 228
B 602u Kloster Dalheim - Urkunden
Kloster Dalheim - Urkunden
1472 Januar 21
Vermerke: Ausfertigung, Pergament, Siegel der beiden Westphael an Pergamentpresseln anhängend. Rückseitig: Littere Westphalorum simul ligate (16. Jh.). J XXXV (16. Jh.). Abschrift Msc. I 127 fol. 139-139v
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Dalheim (Tektonik)
- Kloster Dalheim / Urkunden (Bestand)