Margrete Metzgerin, Bürgerin zu Rüetlingen, bekundet, daß sie mit Vorwissen ihrer geordneten Pfleger Bartholomä Schölderlin, alter Stadtammann, und Hans Hesel, Bürger zu Riedlingen, von Abt und Convent des Klosters Salmanschweyler des Klosters Gut mit Äckern und Wiesen, zu Rüetlingen vor der Stadt gelegen, zu einem Erblehen empfangen hat. Von den Grundstükken liegen 2 1/2 Jauchert am großen Acker, 1 Jauchert streckt über den Rücken auf den Langen Acker, der gegen Hewdorf streckt, ferner 1 1/2 Jauchert am Langen Acker, der gegen Hewdorf streckt, sind zwen Hürst, ferner 1 1/2 Jauchert im Grund, strecken über den Rücken, 1 Jauchert an Semen, an den 7 Hürsten; 1 Wiese am Topriedt und am Käppelin auf der obern Kripp, ferner die Spitzwies, die Erswies im Gereut, wie alles vormals Martin Stumpp zu Erblehen hatte. Margret Metzgerin verpflichtet sich, das Gütlein in guten wesentlichen Ehren und Bau zu halten nach Erblehens Sitte; sie darf es versetzen und verkaufen, soch bleibt dem Kloster 1 Gulden zu Handlohn und 1 Gulden zu Weglöse vorbehalten. Der jährliche Zins beträgt 24 Viertel Vesen, 12 Viertel Hafer, 1 Pfund 2 Schilling Heugeld, alles Riedlinger Meß und Währung, fällig auf St. Martinstag. Die oben genannten Pfleger erklären ihr Einverständnis

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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