1.) Die Wüstung Rockenhausen [Wüstung auf der Gemarkung Beiseförth, Gem. Malsfeld, Schwalm-Eder-Kr.] in der Beise [Zufluss der Fulda] mit ihrem Zu...
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Urk. 14, 2230
A I u, von Berlepsch sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Berlepsch, Nr. 17
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Be >> Berlepsch, von >> 1500-1559
1557 April 11
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Die Wüstung Rockenhausen [Wüstung auf der Gemarkung Beiseförth, Gem. Malsfeld, Schwalm-Eder-Kr.] in der Beise [Zufluss der Fulda] mit ihrem Zubehör, die an Äckern und Wiesen sieben Hufen Land beinhalten soll; 2.) sechs Hufen zu Beiseförth [Ortsteil der Gem. Malsfeld, Schwalm-Eder-Kr.] und die dortige Mühle sowie das, was der 1523 Belehnte zu Beiseförth an Zins hatte; 3.) die Wüstung Bubenrode [Gehöftgruppe/Hof auf der Gemarkung Sipperhausen, Gem. Malsfeld, Schwalm-Eder-Kr.] hinter Sipperhausen, die an Holz und Feld neun Hufen Land beinhalten soll; 4.) 14 Schillinge Geld und sieben Hühner zu Mühlbach [Mühlbach (Obermühlbach), Ortsteil der Gem. Neuenstein, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 5.) Einkünfte aus verschiedenen, im Einzelnen aufgeführten Wiesen; 6.) Einkünfte von mehreren, im Einzelnen aufgeführten Pächtern, unter anderem von einem Garten zu Rockenhausen; 7.) der Anteil des 1523 Belehnten am Zehnten zu Rengshausen [Ortsteil der Gem. Knüllwald, Schwalm-Eder-Kr.], der ihm zwölf Viertel Korn und Hafer und 15 Schillinge einbrachte; 8.) das Vorwerk zu Rengshausen mit im Einzelnen aufgeführten Zinsen; 9.) anderthalb Hufen Land zu Beiseförth, welche die von Bischofferode von dem 1523 Belehnten zu Lehen trugen; 10.) die Hälfte der Mühle zu Beiseförth; 11.) die Hälfte der Mühlenhufe [zu Beiseförth]; 12.) die Hälfte der Fleischwiese [zu Beiseförth]; 13.) drei Viertel einer Hufe, die (Motzfurt) von dem 1523 Belehnten zu Lehen trug; 14.) das Bubenrode [Gehöftgruppe/Hof auf der Gemarkung Sipperhausen, Gem. Malsfeld, Schwalm-Eder-Kr.] mit viereinhalb Hufen; 15.) das Kirchlehen zu Obermelsungen [Stadtteil von Melsungen, Schwalm-Eder-Kr.]. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Martin (Berckhöver), Schultheiß zu Melsungen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Martin (Berckhöver), Schultheiß zu Melsungen
Belehnte/r: Martin (Berckhöver), Schultheiß zu Melsungen, als Bevollmächtigter des Johann Rau von Holzhausen, Hofmarschalls zu Münden und Vormunds der minderjährigen Söhne des verstorbenen Kaspar von Berlepsch, Kaspar, Hans, Adolf und Eitel von Berlepsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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