Straßenkämpfe zwischen Mitgliedern des KJVD und monarchistischen Studenten in Clausthal-Zellerfeld
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I. HA Rep. 84a, Nr. 52254
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 >> 04.03.05.06 Kommunistische Partei Deutschlands und ihre Organisationen >> 04.03.05.06.05 Kämpfe gegen Stahlhelm und andere konservative Organisationen >> 04.03.05.06.05.03 Hannover
1922 - 1926
Enthält u. a.:
- Berichte der "Roten Fahne", der "Freiheit" und des "Vorwärts" über die Erschießung Verzagts, Juli - Aug. 1922
- Bericht des Oberstaatsanwalts in Göttingen über den Fall Bode, Aug. 1922
- Bericht des Beauftragten für Gnadensachen bei dem Landgericht in Göttingen über Fischer und Mahn, Jan. 1924
- Gnadengesuche des Rechtsanwalts Hegewisch in Celle, der MdL Menzel und Charpentier und des Landrats Schropp, Nov. 1923 - Okt. 1924
- Bericht des Beauftragten für Gnadensachen beim Landgericht in Göttingen über Fischer nach Bestrafung wegen in sozialer Notlage erfolgten Jagdvergehens, März 1926.
Enthält auch:
- Ermittlungsverfahren wegen Zusammenstößen zwischen KJVD-Mitgliedern und monarchistischen Studenten am 23. Juli 1922 in Clausthal-Zellerfeld anläßlich einer Protestdemonstration gegen die reaktionäre Jugenderziehung und wegen der dabei erfolgten Erschießung des Arbeiters Verzagt (KJVD) durch den Studenten Bode
- Landfriedensbruchprozess gegen den Bergmann Wilhelm Fischer [KPD] und die Gemüsehändlerin Emma Mahn [KPD]wegen tätlicher Auseinandersetzungen zwischen Kommunisten und Teilnehmern einer Sonnenwendfeier der DVP nach einer KJVD-Demonstration am 21. Juni 1922 in Clausthal-Zellerfeld
- Strafverfahren gegen den Schriftsetzer Martin Breywisch [KPD] wegen tätlicher Auseinandersetzungen mit Studenten der Bergakademie Clausthal.
- Berichte der "Roten Fahne", der "Freiheit" und des "Vorwärts" über die Erschießung Verzagts, Juli - Aug. 1922
- Bericht des Oberstaatsanwalts in Göttingen über den Fall Bode, Aug. 1922
- Bericht des Beauftragten für Gnadensachen bei dem Landgericht in Göttingen über Fischer und Mahn, Jan. 1924
- Gnadengesuche des Rechtsanwalts Hegewisch in Celle, der MdL Menzel und Charpentier und des Landrats Schropp, Nov. 1923 - Okt. 1924
- Bericht des Beauftragten für Gnadensachen beim Landgericht in Göttingen über Fischer nach Bestrafung wegen in sozialer Notlage erfolgten Jagdvergehens, März 1926.
Enthält auch:
- Ermittlungsverfahren wegen Zusammenstößen zwischen KJVD-Mitgliedern und monarchistischen Studenten am 23. Juli 1922 in Clausthal-Zellerfeld anläßlich einer Protestdemonstration gegen die reaktionäre Jugenderziehung und wegen der dabei erfolgten Erschießung des Arbeiters Verzagt (KJVD) durch den Studenten Bode
- Landfriedensbruchprozess gegen den Bergmann Wilhelm Fischer [KPD] und die Gemüsehändlerin Emma Mahn [KPD]wegen tätlicher Auseinandersetzungen zwischen Kommunisten und Teilnehmern einer Sonnenwendfeier der DVP nach einer KJVD-Demonstration am 21. Juni 1922 in Clausthal-Zellerfeld
- Strafverfahren gegen den Schriftsetzer Martin Breywisch [KPD] wegen tätlicher Auseinandersetzungen mit Studenten der Bergakademie Clausthal.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:33 MESZ
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- Justizministerium (Bestand)
- 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) (Gliederung)
- 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) (Gliederung)
- 04.03.05 Angehörige der Arbeiterbewegung von 1918 bis 1934 (Gliederung)
- 04.03.05.06 Kommunistische Partei Deutschlands und ihre Organisationen (Gliederung)
- 04.03.05.06.05 Kämpfe gegen Stahlhelm und andere konservative Organisationen (Gliederung)
- 04.03.05.06.05.03 Hannover (Gliederung)