Notar Theodricus Currifex, Priester der Diözese Konstanz, beurkundet, daß Erhard [Fridang] und der Konvent von Weingarten Vollmacht erteilt haben auf Konrad Rüd, Pfarrer in Hoßkirch und Kaplan des Klosters, und Johannes Platz, Prokurator am Hl. Stuhl in Mainz, namentlich für die am Metropolitangericht anhängige Appellationssache zwischen Peter Schmid und Lang Kunz von Mochenwangen sowie Johannes Vetter genannt Mayer von Springen, Leibeigene des Kloster, einerseits, Johannes Widmer, Pleban in Wolpertswende andererseits.
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Notar Theodricus Currifex, Priester der Diözese Konstanz, beurkundet, daß Erhard [Fridang] und der Konvent von Weingarten Vollmacht erteilt haben auf Konrad Rüd, Pfarrer in Hoßkirch und Kaplan des Klosters, und Johannes Platz, Prokurator am Hl. Stuhl in Mainz, namentlich für die am Metropolitangericht anhängige Appellationssache zwischen Peter Schmid und Lang Kunz von Mochenwangen sowie Johannes Vetter genannt Mayer von Springen, Leibeigene des Kloster, einerseits, Johannes Widmer, Pleban in Wolpertswende andererseits.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 484
B 515 U 0484
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1451 April 5 (die lune quinta Aprilis)
28,8 x 35,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Aussteller: Notar Theodricus Currifex, Priester der Diözese Konstanz
Empfänger: Erhard [Fridang] und der Konvent von Weingarten
Siegler: Johannes Wäch, Paul Sichler von Isny, Johannes Schulmeister von Saulgau ("Sulgen"), Kapläne in Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Empfänger: Erhard [Fridang] und der Konvent von Weingarten
Siegler: Johannes Wäch, Paul Sichler von Isny, Johannes Schulmeister von Saulgau ("Sulgen"), Kapläne in Weingarten
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Signet des Ausstellers
Currifex, Theodricus, Notar
Lang, Kunz
Mayer, Johannes
Platz, Johannes, Prokurator
Rüd, Konrad; Pfarrer
Schmid, Peter
Schulmeister, Johannes, Kaplan
Sichler, Paul, Kaplan
Vetter, Johannes, genannt Mayer
Wäch, Johannes; Kaplan
Widmer, Johannes, Pleban
Bad Saulgau SIG; Einwohner
Hoßkirch RV; Pfarrer
Isny im Allgäu RV; Einwohner
Konstanz KN; Diözese, Priester
Mainz MZ; Metropolitangericht
Mainz MZ; Metropolitangericht, Prokuratoren
Mochenwangen : Wolpertswende RV; Einwohner
Springen = Ober- und Unterspringen : Blitzenreute, Fronreute RV; Einwohner
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Weingarten RV; Kloster, Kaplan
Weingarten RV; Kloster, Leibeigene
Wolpertswende RV; Pleban
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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