König Ferdinand verspricht seinem Rat Hans Jacob von Landau, Landvogt zu Nellenburg, der ihm durch Wolfgang Kanntz, Amtmann zu Bregenz, 10000 fl. als Darlehen hat zukommen lassen, 500 fl. jährlichen Zinses davon zu geben und ihn und seine Erben vor Tilgung der Schuld der Landvogtei nicht zu entsetzen. Er verpfändet hierfür Einkünfte seiner Herrschaften Feldkirch, Bregenz, Bludenz, Sonnenburg, Montafon, Neuburg und Hohenegg.
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König Ferdinand verspricht seinem Rat Hans Jacob von Landau, Landvogt zu Nellenburg, der ihm durch Wolfgang Kanntz, Amtmann zu Bregenz, 10000 fl. als Darlehen hat zukommen lassen, 500 fl. jährlichen Zinses davon zu geben und ihn und seine Erben vor Tilgung der Schuld der Landvogtei nicht zu entsetzen. Er verpfändet hierfür Einkünfte seiner Herrschaften Feldkirch, Bregenz, Bludenz, Sonnenburg, Montafon, Neuburg und Hohenegg.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 8 Nr. 146
Conv. 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 8 Nellenburg
Nellenburg >> Generalia
1552 Mai 1
Urkunden
Ausstellungsort: Innsbruck
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel nicht vorhanden
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel nicht vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:14 MESZ