Entwicklung und Erprobung von Geschützen, Munition, Rüstungsmaterial und technischen Geräten sowie Aufsprengung von vereisten Flüssen im Winter und Umbau der Salpeterfabrik bei Friedrichstadt
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11269 Hauptzeughaus, Nr. Loc. 14571/01 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
11269 Hauptzeughaus
11269 Hauptzeughaus >> 07. Bewaffnung, Ausrüstung, Bekleidung >> 07.08. Material, Pferde
(1613 - 1681) 1766 - 1811
Enthält u. a.: Bestimmung der geeigneten Menge an Pulver für das Abfeuern von Geschützen.- Erprobung verschiedener Pulversorten.- Erprobung von Granaten und Mortiermaschinen.- Gutachten der Artilleriekommission zu den Erprobungsergebnissen.- Herstellung von Probemunition.- Gewichtsfeststellung von Granaten.- Kostenabschätzungen für die Herstellung verschiedener Geschützwagen.- Tabellarische Übersichten über Munitionserprobungen und Schießproben unter Aufsicht der Artilleriekommission.- Abkommandierung von Artillerieoffizieren zu geplanten Schießproben.- Aufstellungen über die im Rahmen der Schießproben verbrauchte Munition.- Zusammensetzung der Artilleriekommission.- Kommissionsprotokolle.- Bewertung der Feuertechnik des Ricochettierens [mehrmaliges Aufschlagen der Kugel vor dem Treffen des Ziels].- Tabelle mit Angaben zur geeigneten Munition, Pulvermenge und Zielentfernung für das Abfeuern verschiedener Artilleriegeschütze.- Einsatz von Petarden [auf Schwarzpulver basierendes Sprengmittel] zur Sprengung von Eis.- Gutachten des preußischen Oberkonsistorialrats Silberschlag über die Schrift "Die Mittel der Geschützkunst zur Sprengung des Eises", 11. Juni 1785.- Stellungnahme zu dem Gutachten des Oberkonsistorialrats Silberschlag.- Versuche zur Sprengung des Eises auf großen Flüssen.- Tabellarische Übersicht der durch den Stückjunker Leonhardi im Februar 1803 unternommenen Versuche zur Sprengung des Elbeeises mittels Einsenken von Bomben in der Gegend der Torgauer Brücke.- Erfindung und Erprobung neuer Metalllegierungen für die Herstellung von Kanonen.- Guss von Kanonen nach Maßgabe neu erprobter Legierungen.- Feststellung des Materialbedarfs zur Fertigung von Kanonen und Ankauf von Metall.- Planungen und Kostenabschätzungen für Umbau und Erweiterung der Salpeterfabrik bei Dresden-Friedrichstadt, 1779.- Entwicklung einer Dampfmaschine zur Holztrocknung, 1783.- Verbesserung der Tranchéekugel [hölzerne Handgranate zum Beschuss von Laufgräben in Festungen] und des Granathagels [Streuschuss mit einer aus Mörsern geschossenen Granatenladung], 1766.- Erprobung neuer Traubenhagel [Kartätsche für schweres Geschütz aus traubenförmig angeordneten einpfündigen Kugeln], 1768.- Tabellarische Übersicht über die Erprobungen von Traubenhageln.- Erprobung von Kartätschenkugeln aus Eisen.- Inwendige Versiegelung von Bomben und Granaten mit Pech zum Schutz der Ladung vor Feuchtigkeit, 1778.- Umarbeitung unbrauchbar gewordener Munition.- Raffinierung von Salpeter und Erprobung verschiedener Mischungsverhältnisse von Salpeter und Schwefel zur Herstellung von Pulver.- Entwicklung neuer Patronen.- Schreiben des Lieutenant Colonels de l'Artillerie, B. E. Paravicini de Capelli, Den Haag, an die Staatsräte der Vereinigten Provinzen der Niederlande ["Aux Nobles & Puissans Seigneurs Conseillers d'Etat des Provinces Unies des Pais Bas"] betreffend die Ergebnisse einer vergleichenden Erprobung von Kanonen, 15. und 30. Juli 1785.- Gutachterliche Stellungnahme zur Erprobung von zylindrischen Kugeln in Holland und zu den Versuchsergebnissen des Obristleutnants de Capelli.- Entwicklung einer Methode zur inwendigen Prüfung von neu gegossenen Kanonen durch den kurfürstlich sächsischen Mathematiker Gottfried Heinrich Grummert, 1767.- Anleitung zur Erreichung einer optimalen Streuung bei Kartätschen, erstellt durch den Mathematiker Grummert, 1769.- Gutachten zu den Vorschlägen des Mathematikers Grummert.- Auszug aus der Quartalsschrift "Für aeltere Litteratur und neuere Lectüre", drittes Stück, verlegt von Johann Gottlob Immanuel Breitkopf, Leipzig 1784.- Prüfung des Einsatzes von Karronaden [leichte Kanone mit kurzer Reichweite].- Gutachten des zum Infanterie-Regiment Clemens Prinz von Sachsen gehörenden Sousleutnants Wilhelm Ernst August von Schlieben über Möglichkeiten zur Wirkungssteigerung von Minen, 21. Juni 1806.- Prüfung des von dem Goldarbeiter Carl Friedrich Grahl entwickelten Modells einer Feldkanone, 1775.- Prüfung eines Projekts des Mathematikers Grummert über die Erfindung einer Kanonade mit Hohlkugeln und Ringen, 1771.
Enthält auch: Besichtigung der sächsischen Druckwerke, 1613.- Verzeichnis der neuen Druckwerke, 1613.- Lieferung von Eisenmunition durch das Eisenwerk in Bahra, 1668 - 1681.- Ausgabe von Munition und Rüstungen, 1631 - 1654.
darin: : Zeichnung eines Schlittens mit darauf befestigter Petarde.- Kolorierter Lageplan der Eisüberschwemmung auf der Elbe zwischen den Orten Kreinitz und Schänitz und der dadurch entstandenen Blockade, 6. März 1784.- 2 kolorierte Zeichnungen einer in einem Holzgestell befestigten Bombe [Draufsicht, Seitenansicht] und kolorierte dreidimensionale Zeichnung des Holzgestells.- Kolorierter Lageplan des Eisganges der Elbe zwischen Riesa und Dommitzsch im Jahr 1803.- 3 Skizzen eines vereisten Elbeabschnitts bei Torgau, der zur Aufsprengung des Eises eingesetzten Bombe und des ins Eis gesprengten Loches.- Lageplan eines überschwemmten Elbeabschnitts zwischen Riesa und Mühlberg mit Angabe der betroffenen Orte, 25. Februar 1799.- Kolorierter Lageplan bezüglich der Verteilung von Geschützen an der Elbe zwischen Wittenberg und Königstein anlässlich der bevorstehenden Eisfahrt, 1811.- 3 kolorierte Lagepläne und Grundrisse des Salpetersiedehauses bei Dresden-Friedrichstadt mit Angaben über geplante
Enthält auch: Besichtigung der sächsischen Druckwerke, 1613.- Verzeichnis der neuen Druckwerke, 1613.- Lieferung von Eisenmunition durch das Eisenwerk in Bahra, 1668 - 1681.- Ausgabe von Munition und Rüstungen, 1631 - 1654.
darin: : Zeichnung eines Schlittens mit darauf befestigter Petarde.- Kolorierter Lageplan der Eisüberschwemmung auf der Elbe zwischen den Orten Kreinitz und Schänitz und der dadurch entstandenen Blockade, 6. März 1784.- 2 kolorierte Zeichnungen einer in einem Holzgestell befestigten Bombe [Draufsicht, Seitenansicht] und kolorierte dreidimensionale Zeichnung des Holzgestells.- Kolorierter Lageplan des Eisganges der Elbe zwischen Riesa und Dommitzsch im Jahr 1803.- 3 Skizzen eines vereisten Elbeabschnitts bei Torgau, der zur Aufsprengung des Eises eingesetzten Bombe und des ins Eis gesprengten Loches.- Lageplan eines überschwemmten Elbeabschnitts zwischen Riesa und Mühlberg mit Angabe der betroffenen Orte, 25. Februar 1799.- Kolorierter Lageplan bezüglich der Verteilung von Geschützen an der Elbe zwischen Wittenberg und Königstein anlässlich der bevorstehenden Eisfahrt, 1811.- 3 kolorierte Lagepläne und Grundrisse des Salpetersiedehauses bei Dresden-Friedrichstadt mit Angaben über geplante
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:26 MEZ
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