Gf Otto von Waldeck (in Waldecke) und sein Sohn Heinrich vertauschen und verkaufen Abt und Konvent des Klosters Hardehausen (Herdehusen, Hersvidehusen) ihren Zehnten in Ahausen (Ahusen) bei der Stadt Peckelsheim [Wüst in der Feldmark von Peckelsheim (Stadt Willebadessen, Kr. Höxter).] (Pekelsin, Pekilsen) zu ewigem Besitz gegen das Dorf Wickersdorf (Wichersdorp, Wykerstorp) [Wüst, wohl Wickershöfe (Gem. Jesberg, Schwalm-Eder-Kr.).] mit allem Zubehör und mit einem Pachtzins von acht Schillingen hessischer Währung, der auf einer bei der Burg Jesberg (Jechsperg, Yesperg) [S Bad Wildungen (Schwalm-Eder-Kr.).] liegenden Erbschaft ruht. Kloster Hardehausen hat den Waldeckern ferner 272 Mark hessischer Pfennige (talentis Hassiensium denariorum) ausgehändigt. Zeugen: der Ritter Johannes von Treyspach, der Knappe Heinrich von Zwehren (Twern, Tverne), Amtmann in Wildungen, der Kleriker Peter von Treyspach, der Pfarrer Johannes in Kleinern (Creynerin, Creynere) [Nw Bad Wildungen (Gem. Edertal, Lkr. Waldeck-Frankenberg).]. Die beiden Aussteller kündigen ihre Siegel an.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
Objekt beim Datenpartner