Ulrich, Propst des Wengenstifts zu Ulm, gibt Hildegard Ehinger, der Witwe des Leonhard Bitterlin d. J., und ihren Trägern Hans Ehinger von Pfaffenhofen, altem Bürgermeister, und Heinrich Rembolt, Rat und Bürger zu Ulm, eine beglaubigte Abschrift der Urkunde vom 14.6.1411 über die Stiftung einer Jahrzeit des Jos Bitterlin und seiner Frau Anna im Predigerkloster zu Ulm für einen Jahrtag zum Seelenheil der Familie Bitterlin, jeweils an den vier Quatembern, wofür sie ihre Hube zu Kadeltshofen mit den zugehörigen Einkünften an das Kloster übertragen hatten.
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Ulrich, Propst des Wengenstifts zu Ulm, gibt Hildegard Ehinger, der Witwe des Leonhard Bitterlin d. J., und ihren Trägern Hans Ehinger von Pfaffenhofen, altem Bürgermeister, und Heinrich Rembolt, Rat und Bürger zu Ulm, eine beglaubigte Abschrift der Urkunde vom 14.6.1411 über die Stiftung einer Jahrzeit des Jos Bitterlin und seiner Frau Anna im Predigerkloster zu Ulm für einen Jahrtag zum Seelenheil der Familie Bitterlin, jeweils an den vier Quatembern, wofür sie ihre Hube zu Kadeltshofen mit den zugehörigen Einkünften an das Kloster übertragen hatten.
E Krafft Urkunden, 094
K 587 U 110
E Krafft Urkunden Patrizierarchiv Krafft Urkunden
Patrizierarchiv Krafft Urkunden >> 4. Stiftungen und Pfründen >> Stiftungen und Jahrzeiten bei den Ulmer Dominikanern (Predigern)
1484 Dezember 4.
Archivale
Siegelbefund: 1 Sg. anh., fehlt
Rückvermerke: "1484"; "Numero 45"; "Ain fidemuss um die jarzitt von den bredigern"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: A.
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Datum: Sampstag vor Sant Niclas tag
Rückvermerke: "1484"; "Numero 45"; "Ain fidemuss um die jarzitt von den bredigern"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: A.
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Datum: Sampstag vor Sant Niclas tag
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International