Anspruch auf verschiedene Güter, besonders den Schidderichs (Schiderichsgut) genannten Hof zu Rolshoven (Erzstift Köln, Amt Deutz), die Lehen des Abtes von St. Pantaleon in Köln (Johannes von Euskirchen) sind.
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AA 0627, 4047 - N 244/790
AA 0627 Reichskammergericht, Teil VI: M-O
Reichskammergericht, Teil VI: M-O >> 2. Buchstabe N
1542 - 1549 (1538 - 1549)
Enthaeltvermerke: Kläger: Bernhard Kerkerink, Baccalaureus der Rechte, als Vormund und Tutor des minderjährigen Kinder Johann, Caspar, Bertram, Heinrich, Catharina und Barbara des Wilhelm von Nesselrode zu Ehreshoven, bergischen Marschalls, und seiner Frau Anna von Palant, (Bekl.) Beklagter: Peter von Coiffeld (Coesfeld) als Vormund des Gotthard Kannegießer (Kantengießer) gen. Blitterswick, Sohnes des Eberhard von Blitterswick, Bürgermeister,Bürgermeisters der Stadt Köln, und seiner Frau Gertrud von Kannegießer, (Kl. Dr. Peter Kannegießer, Domherr und Pastor von St. Laurenz zu Köln, und sein Bruder Heinrich als Vormünder des Gotthard) Prokuratoren (Kl..): Dr. Anastasius Greineisen 1542 - Dr. Lukas Landstraß 1542 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Patroklus Gropper 1542 - Dr. Ludwig Ziegler 1542 - Dr. Lukas Landstraß 1542 - Lic. Amandus Wolff 1542 - Dr. Michael von Kaden 1544 - Dr. Christophorus Heldt 1544 Prozeßart: Appellationsprozeß Instanzen: 1. Schultheiß und Geschworene auf dem Tempelhof zu Deutz 1538 - 2. ErzbischofHermann von Köln 1539 - 3. RKG 1542 - 1549 (1538 - 1549) Beweismittel: Bd. I: Designatio expensarum (Q 11). Beschreibung: 2 Bde., beide gebunden; 7 cm, 343 Bl.; Bd. I: 96 Bl.; Q 1 - 12 außer Q 6, Q 5 (Vorakten der 1. Instanz) am Ende; Bd. II: 247 Bl.; Q 6 (Vorakten der 2. Instanz).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:16 MESZ