Der Offizial der Würzburger Kurie vidimiert eine ihm vorgelegte und hier im Wortlaut inserierte Urkunde vom 19. Oktober 1344 betreffend die Beilegung der Streitigkeiten zwischen dem Bischof Otto [von Wolfskeel] und der Würzburger Bürgerschaft durch einen Schiedsspruch des Ritters Burkhard von Seckendorf und des Nürnberger Schultheißen Konrad Groß. Er lässt darüber von dem öffentlichen Notar Konrad von Nördlingen ein Notariatsinstrument ausstellen. Zeugen: Magister Michael [de Leone], oberster Schreiber des Bischofs und Kanoniker des Stifts Neumünster, Albrecht Unbereit, Kanoniker des Stifts Ansbach, der Priester Nikolaus von Höchstadt (Hochsteten), Magister Konrad von Rannungen (Ramungen), Anwalt am geistlichen Gericht zu Würzburg, die bischöflichen Schreiber Johannes und Heinrich von Katzenstein, Isfried von Hachenberg, Pfarrer zu Bedheim, und der Oberkeller auf dem Schloss Marienberg Lupold. Aussteller: Offizial. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Der Offizial der Würzburger Kurie vidimiert eine ihm vorgelegte und hier im Wortlaut inserierte Urkunde vom 19. Oktober 1344 betreffend die Beilegung der Streitigkeiten zwischen dem Bischof Otto [von Wolfskeel] und der Würzburger Bürgerschaft durch einen Schiedsspruch des Ritters Burkhard von Seckendorf und des Nürnberger Schultheißen Konrad Groß. Er lässt darüber von dem öffentlichen Notar Konrad von Nördlingen ein Notariatsinstrument ausstellen. Zeugen: Magister Michael [de Leone], oberster Schreiber des Bischofs und Kanoniker des Stifts Neumünster, Albrecht Unbereit, Kanoniker des Stifts Ansbach, der Priester Nikolaus von Höchstadt (Hochsteten), Magister Konrad von Rannungen (Ramungen), Anwalt am geistlichen Gericht zu Würzburg, die bischöflichen Schreiber Johannes und Heinrich von Katzenstein, Isfried von Hachenberg, Pfarrer zu Bedheim, und der Oberkeller auf dem Schloss Marienberg Lupold. Aussteller: Offizial. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 162/a
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 90 / 147; Würzburger Urkunden 7924 b
Registratursignatur/AZ: W (15. Jh.); 282 (16. Jh.); V xi (18. Jh.); anno 1344 / 15 (18. Jh.); Hm 2 x 12 (18. Jh.); No. 11 (18. Jh.); Würtzburg D 6 § 4 n 5 (18. Jh.); L 5 28 (18. Jh.); L 5 D 6 N 19 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1344 November 21, Würzburg
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Notariatsinstrument
Ausstellungsort: Würzburg
Literatur: Regest: QFW, Bd. 5, Nr. 206, 207 u. 210 S. 172, 173 ff. Druck: Monumenta Boica, Bd. 41, Nr. 33, S. 81 - 85
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (14. u. 17. Jh.)
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf., Notariatsinstrument; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Offizial; an Pergamentstreifen anhängend, besch. S 2: Notar; Signet, unbesch.
Überlieferung: Notariatsinstrument
Ausstellungsort: Würzburg
Literatur: Regest: QFW, Bd. 5, Nr. 206, 207 u. 210 S. 172, 173 ff. Druck: Monumenta Boica, Bd. 41, Nr. 33, S. 81 - 85
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (14. u. 17. Jh.)
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf., Notariatsinstrument; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Offizial; an Pergamentstreifen anhängend, besch. S 2: Notar; Signet, unbesch.
Nördlingen, Konrad von, Notar, öffentlicher
Wolfskeel, Otto von, Würzburg, Bischof
Seckendorf, Burkhard von
Groß, Konrad, Nürnberg, Schultheiß
Clemens VI., Papst
Leone, Michael de, Würzburg, Stift Neumünster, Kanoniker und bischöflicher Oberschreiber
Unbereit, Albrecht, Stift Ansbach, Kanoniker
Höchstadt, Nikolaus von, Priester
Rannungen, Konrad von, Würzburg, geistliches Gericht, Anwalt
Katzenstein, Johannes von, Würzburg, Bischof, Schreiber
Katzenstein, Heinrich von, Würzburg, Bischof, Schreiber
Hachenberg, Isfried von, Bedheim, Pfarrer
Lupolt, Würzburg, Burg Marienberg, Keller
Würzburg, Offizial
Würzburg, Bischof
Würzburg, Bischof, Schultheiß
Würzburg, Bischof, Schreiber, oberster
Würzburg, Bischof, Schreiber
Würzburg, Bürgerschaft
Würzburg, Klerus
Würzburg, Gericht, Stadtgericht
Würzburg, Gericht, geistliches, Anwalt
Würzburg, Landrichter
Würzburg, Juden
Würzburg, Hof, Kalhart
Würzburg, Gaden
Würzburg, Markt
Würzburg, Turm
Würzburg, Graben
Würzburg, Flurnamen
Würzburg, Stift, Neumünster, Kanoniker
Würzburg, Burg, Marienberg, Keller
Nürnberg, Schultheiß
Ansbach, Stift, Kanoniker
Bedheim (Thüringen/Gde. Gleichamberg Lkr. Hildburghausen), Pfarrer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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