Johannes Schmuckher, Bürger zu Ehingen, gibt Mutter und Konvent des Gotteshauses im Groggenthal zu Ehingen den Lehnrevers für das ihm durch den - im Wortlaut inserierten - Lehnbrief von 1692 Febr. 14 [s. Regest] bestandsweise verliehene Hofgut zu Ehingen Zusätze: 1) daß 1692 Febr. 14 dem Johannes Schmuckher der Hof vor anderen verliehen wurde, weil sein gestorbener Vater Martin Schmuckher ihn 48 Jahre innegehabt; 2) daß bei der Verleihung zugegen waren: Pater Guardian Maxentius Niderer; Pater Hipolitus Albel; Beichtvater der Klause; Mutter Maria Constantia Harhamerin mit ihren 4 [!] verordneten Ratsschwestern: Helfmutter Maria Colesta Scheufflerin, M. Kunigunda Rittlerin, M. Victoria von Muggenthal, Anna Cecilia Riederin, M. Magdalena Schmidin und M. Clara Pruggerin als verordnete Schreiberin; Christian Mellinger und Johannes Kocher, beide AmtsBürgermeister; Antoni Franz Buechmüller, Stadtschreiber; Bartholome Weiß und Hans Georg Sallenwürckh als Pfleger der Klause; Bernhardt Buehler; Jacob Crafft, Kanzleischreiber; der Bestandsmann mit seinem Beistand Martin Bog, Wirt und Gastgeber zu Ehingen; 3) daß 1703 Dez. Johannes Schmuckher verstorben ist und sich die Witwe darauf [1704 Jan. 10] mit Wissen und Willen des Konvents mit Johannes Schmidt, Bürger und von Griesingen gebürtig, verheiratet hat und daß diesem das Hofgut gegen ein Bestandsgeld von 575 fl. neu verliehen wurde.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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