Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
075
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Regest: Vor dem Gografen Ludolf Estinghausen zu Stromberg leihen Johann Binkhoff, Everhard Roleff, Jurgen Thiemann, Jacob Willing, Heinrich Homann, Ruttger Polmann, Wilhelm Kalthovener, Johann Lohaus, Eberhard Schloetmann, Johann Wortmann, Heinrich Ringhoff, Heinrich Grisetop, Johann Fechtell an Stelle seines Vaters, Wilhelm Leckenbrock, Johann Kolckmann, Bernhardt Haßlake, Dietrich Schuermann, Jurgen Wiese, Franz Jockhecke, Eberhardt Steinweg, Johann Vögeler, Jurgen Pilatus, Bernhard Dickmann, Borchart ufr Heide, Johann Horstmann, Heinrich Nopto und Lucas Westhoff an Stelle seines Vaters, Eingesessene des Kirchspiels Ostenfelde, von Heinrich Sternberg, Bürger zu Warendorf, 100 Reichstaler, die sie jährlich zu Martini [November 11] mit sechs Reichstaler verzinsen werden. Zeugen: Alexander zum Kley, Vogt zu Stromberg, und Hermann Hagedorn, Frohne daselbst. Der Gograf siegelt.
Kirchspiel
Ausfertigung - Foliobogen, Gogerichtssiegel als Oblate aufgedrückt, durch zwei Schnitte kassiert. Dabeiliegend Abschrift 18. Jahrhundert mit Berechnung des David Breslau zu Warendorf von 1795 März 8 über den derzeitigen Wert der Schulden, nämlich bei 37 1/2 Prozent = 137 Reichstaler 14 Schilling.
Urkunden
Vorl.Nr.: 75
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.