Lobsgasse
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Gliederung
III-Bau Bauakten
Bauakten
Koslar Dinstühler: seit mind. 1617 / nach II. Weltkrieg bis 26.04.1933 / 2000 Koslar zuvor: ? / Adolf-Hitler-Straße danach: Adolf-Hitler-Straße / Bereits 1617 in den seit diesem Jahr erhaltenen Erb- und Pfandbüchern des Dingstuhls Koslar erwähnt, war die Straße 1638 von Weidenbäumen umsäumt.* 1914 wurden beschlossen, „die Lobsgasse als Zufuhrstraße zum Bahnhof herzurichten, sie über die neuerworbenen Parzellen und den Teich zu führen und rechtwinkelig mit der verlängerten Bahnhofstraße zu verbinden.“** 1933 in Adolf-Hitler-Straße umbenannt, erhielt sie nach dem Weltkrieg wieder ihren alten Namen. - Die Herkunft des Namens ist ungewiss, es könnte sich aber um den einer hier ehemals ansässigen Familie handeln. * Kohlhaas, Koslar, in Rur-Blumen. Beilage des Jülicher Kreisblattes (1921-1944) 25/1931 bzw. 26/1931; ** VI-Ko 13, Gemeinderat v. 13.07.1914.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ